Frage von Alenja,

volle Erwerbsminderung Zahnersatz

Hallo, erhalte für Dez. rückwirkend Rente wegen voller Erwerbsminderung. Die Agenturf fordert nun das bereits gezahlte Geld von der Rentenkasse zurück. Ein Hin und her. Weiß jemand wie die kleinst möglichste Rate bei einem Überbrückungsdarlehn von der Arge ist? Hatte vorher ALGII. Für meine gerade provisorisch sitzende Zahnbrücke (noch nicht fest eingebaut) erhalte ich von der Aok doppelten Festzuschuß und Härtefall. Muß ich mit Nachzahlungen rechnen, weil ich in dieser Zeit ja nun rückwirkend in Rente bin, oder gilt die Gewährung und Situation trotzdem zum Tag der Antragstellung? Desweiteren bin ich mit dem Ergebnis der Brücke optisch nicht so ganz zufrieden (die gemachte Brücke im Frontbereich wirkt optisch schief und ist deutlich weißer als der Rest meiner Zähne. Habe ich das Recht bei nichtgefallen eine andere Brücke in Auftrag geben zu lassen? Wer zahlt diesen Austausch bzw. Neue Brücke?

Danke Gruß Alenja

Antwort von alphabet,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo,

Einkommensänderungen solltest Du Deiner AOK mitteilen - es wird sich zwar sicherlich nichts an der Bewilligung des doppelten Festzuschusses ändern, aber verpflichtet bis Du zur Mitteilung von Einkommensänderungen. Wenn Deine Brücke nicht korrekt ist, wirst Du nicht einfach Austausch oder Neue Brücke erhalten, sondern musst Deinen behandelnden Zahnarzt erst einmal auf diese Mängel hinweisen und ihm die Möglichkeit zur Nachbesserung geben.

Aber Du schreibst, dass du gerade eine provisorische Brücke erhalten hast. Das Wort provisorisch besagt ja schon, dass dieses nur eine vorübergehende, nicht endgültige Lösung ist. Dass ein Provisorium natürlich - aus Kostengründen - eventuell vom endgültigen Produkt abweicht ist natürlich ganz logsich.

Von daher ist überhaupt nicht zu verstehen, warum Du Dir jetzt schon über Austausch oder ähnlichem Gedanken machst, solange Du nur provisorisch versorg bist.

Gruß alphabet

Antwort von Rentenfrau,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Als Arbeitslosengeld-II-Empfänger kannst Du bei Zahnersatz den doppelten Festzuschuß beantragen. Stichtag dafür, ob Du den dopp. Zuschuß bekommst, ist am Ende der Zeitpunkt in dem Du den Zahnersatz eingesetzt bekommst. Wenn Du inzwischen Rente bekommen hast, dürfte - meines Wissens - der besondere Zuschuß wegfallen, Du mußt auf jeden Fall der Krankenkasse Bescheid geben. Wenn Du mit der Brücke nicht einverstanden bist, mußt Du nochmal zum Zahnarzt gehen und das monieren, er müßte es dann überprüfen und abändern.

Kommentar von alphabet,

Der doppelte Festzuschuß fällt auch bei Rentenbezug nicht weg - ist nur vom Einkommen abhängig.

Antwort von RHWWW,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hallo,

entscheidend ist, dass man zum Zeitpunkt der Antragstellung bzw. dem Ausstellungsdatum des Heil- und Kostenplans die Voraussetzubngen erfüllt. Wenn man zu diesem Zeitpunkt korrekte Angaben gemacht hat, bleibt es bei der Zusage (Ausnahme: die Krankenkasse hat in ihrer Bewiligung Einschränkungen gemacht - was aber unüblich wäre). Wenn man Grundsicherung vom Sozialamt bekommt, bleibt es auch bei dem doppelten Festzuschuss.

Mängelrügen sollte man mit dem Zahnarzt besprechen. Der Sitz lässt sich ggf. noch korrigieren. Bei der Farbe wird es schwieriger. Sonst kann man über die Krankenkasse einen Gutachter einschalten lassen (der beim Thema Farbe aber auch keine Lösung anbieten kann).

Gruß

RHW

Antwort von Alenja,

p.s. habe vergessen zu erwähnen, dass ich zusätzlich noch Aufstockung Grundsicherung beim Sozialamt beantragen werde, weil die rente zu gering ausfällt.

Alenja

Kommentar von ffsupport Support,

Liebe Alenja,

ich möchte dich bitten in Zukunft die "Antwort kommentieren" Funktion zu nutzen um deine Anmerkungen zu machen. Dies dient der besseren Übersicht.

Freundliche Grüße

Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam

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