Frage von gurusucher, 23

Verzweifelte Kleinanleger auf der Suche nach Anlage-Alternativen: welche Möglichkeiten bleiben noch?

Hallo, heute gab es eine weitere Katastrophen-Nachricht: die Bank of Scotland senkt die Zinsen für Tagesgeld auf 0,8 % p. a.
Das beste Gebot im Bereich Tagesgeld kommt zz noch von der Vw- und Audi-Bank mit [i]noch[/i] 1,4 % im Jahr. Garantie aber auch nur für 4 Monate. Wohin also mit dem Cash und Festgeld-Anteil (Asset-Allocation gemäß Prof. Markowitz) ? Immobilien sind alles andere als sicher und von "Betongold" reden auch nur die Makler. Als Aktionär oder Fondsanleger wird man ständig diffamiert und diskiminiert von irgendwelche Politikern oder Medien aus dem linksgrünen Milieu. Und man muss mit immer neuen Strafsteuern rechnen, welche gerade uns Kleinanleger auch noch um die letzten Prozentpunkte Rendite auf unser erspartes Geld bringen. Bei Anleihen und Rentenfonds gibt es tagtäglich neue Warnung vor einer Blase an den Kapitalmärkten. Was bleibt also noch? Doch wieder offene Immobilienfonds trotz aller schlechten Erfahrungen? Z. Bsp der Grundbesitz Europa, der Wertgrund Wohnselect (nur Wohnimmos) oder gar der Deka Immo-Europa (ich weiß, welchen schlechten Ruf Deka-Fonds haben - und das auch noch meist zurecht)? Was also bleibt uns Kleinanlegern überhaupt noch übrig, um wenigstens noch ein paar Euro Zinsen oder anderweitige Rendite auf unser hart erarbeitetes Geld zu bekommen?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo gurusucher,

Schau mal bitte hier:
Bank Zinsen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von gandalf94305, 20

Ei, bist du gerade in der Ukraine in Urlaub? Woher der Pessimismus?

In meiner Asset-Allokation spielt es keine Rolle, welche Verzinsung der Liquiditätsanteil hat. Die Rendite kommt nicht aus dieser Ecke.

Aktienfonds sind weiterhin das Mittel der Wahl, um eine sinnvolle Kaufkrafterhaltung zu erreichen bzw. noch eine Überrendite zu bekommen.

Auch Immobilien (incl. REITs) liefern 3% und mehr an Rendite p.a.

Gerade als Kleinanleger profitiert man doch von Fonds, die eine hohe Diversifikation anbieten und in Märkte investieren, die für harmlose Privatanleger auch ggf. gar nicht so direkt zugänglich sind.

Genug Lamentieren... beginne mit Investieren! :-)

Antwort
von fondskaeufer, 18

Wenn Du Lust auf 23% weiche Kosten hast, dann kaufe die offenen Fonds.

Ich empfehle aktuell Garagen in Hamburg...sichere 5% Rendite und kaum ein Risiko, wenn Du in der City kaufst. Frankfurt und München passen ebenso.

Antwort
von Kevin1905, 19
Als Aktionär oder Fondsanleger wird man ständig diffamiert und diskiminiert von irgendwelche Politikern oder Medien aus dem linksgrünen Milieu.

Ist mir noch nicht passiert und ich bin durchaus schon länger Aktionär und nebenberuflicher Trader.

Was bleibt also noch?

Analysieren, analysieren, analysieren. Was glaubst du macht z.B. ein Warren Buffett den ganzen Tag. Er liest. Er liest Geschäftsberichte und analysiert mögliche Investments, fernab von irgendwelchen in den Medien hochgejubelten oder als Blase verschrienen Investments. Aber hey Journalisten müssen auch Geld verdienen.

Wenn ich deinen Beitrag lese bekomme ich das Gefühl, dass du mehr ein Bedürfnis hast dich über den Markt aufzuregen als dich rational und emotionslos damit auseinander zu setzen. Auch spüre ich eine Tendenz bei dir krampfhaft immer irgendwie irgendwo investiert zu sein, und das ist auch nicht sinnvoll. Manchmal zieht man sein Geld eben raus, schichtet um, wie der Markt halt so ist.

Ich fahre auch zur Zeit noch eine hohe Aktienquote, die ich aber gerade langsam reduziere und meine Gewinne mitnehme.

Antwort
von Rakete1, 17

Geld muss arbeiten damit es sich vermehr, lege es doch nachhaltig an, dann unterstützt Du Mensch, Tier und Natur

Antwort
von Privatier59, 17

Ist man bis 1,60 m Kleinanleger oder wie wird das sonst definiert?

Und auch der kleine Leut ist doch flexibel bei der Anlage. Wer natürlich 8% mit absolut sicherer Festgeldanlage sucht, ist ganz einfach 25 Jahre zu spät geboren. Wer zu spät kommt, den bestraft eben das Schicksal. Aber am Aktienmarkt gab es doch prächtig zu verdienen im letzten Jahr und Fondsanteile gibt es für wenige Euronen. Mir hat es nie eingeleuchtet wieso sich manche Leute mit kiloweise Klopapier oder aehnlichem Pruell eindecken um einige Cent sparen zu können und gleichzeitig grosse Summen auf dem Festgeldkonto vor sich dahin siechen lassen. Pech gehabt kann ich nur sagen. Man muss sich eben informieren und das kann man auch mit weniger als 1,60 m.

Kommentar von gurusucher ,

Nein, das mit den 1,60 m stimmt nicht. Als Kleinanleger gilt man bis 1,56 Meter!

Antwort
von Rat2010, 15

Schlecht geschlafen?

Der Kleinanleger sollte sich überlegen, wie viel Tages- und Festgeldanteil er aus welchem Grund braucht und sich sonst an einen auf offene Fonds spezialisierten Anlageberater wenden.

Kein Mensch muss seine Steuer selbst machen, keiner die Bremsen seines Autos selbst reparieren und keiner muss sein Geld selbst anlegen. Für so was gibt es Experten und die können das.

Kommentar von EnnoBecker ,
Kein Mensch muss seine Steuer selbst machen

Hast du ne Ahnung...

Kommentar von Gaenseliesel ,

;-) ! Du kannst dir doch auch einen Steuerberater nehmen, schon hast du ne Arbeit weniger :-) K.

Kommentar von schnellereuro ,

"sonst an einen auf offene Fonds spezialisierten Anlageberater wenden." Auf offene Immobilienfonds spezialisierte Anlageberater? Die möchte ich sehen.

... keiner muss sein Geld selbst anlegen. Für so was gibt es Experten und die können das...." Das Problem ist nur, dass 99% derjenigen, welche sich für Experten halten, herzliche wenig Ahnung von der Materie haben. Frag mal den nächsten Sparkassen- oder andere Bankberater nach Ihren Empfehlungen (wenn du etwas zum Lachen haben willst) ...

Kommentar von Gaenseliesel ,

naja, diese genannten " Spezialisten " sind Bankberater, Berater ihres AG,s logisch ! Was erwartest du, Anlageprodukte der Konkurenz ?

Man sollte sich schon über den Tellerrand hinaus weitere Infos einholen.

K

Kommentar von Rat2010 ,

Auf Fonds spezialisierte Anlageberater haben dein Problem nicht.

Kommentar von Rat2010 ,
Auf offene Immobilienfonds spezialisierte Anlageberater? Die möchte ich sehen.

Warum schreibst du so was?

Ich könnte dir zehn Unternehmen nennen, deren einziger Geschäftszweck es ist, Anleger unabhängig von der KAG in offenen Fonds zu beraten. Natürlich gibt es bessere und schlechtere. Die Großen haben auf jeden Fall Erfahrung. Weil sie das machen, wie Steuerberater Steuererklärungen machen, wissen sie, wie man Anleger in offenen Fonds berät.

Es gibt sie nicht in jedem Kaff und in jeder Straße nur braucht man in Zeiten des Internets auch nicht hinzufahren.

Freilich bilden sich auch viele Honorarberater ein, Ahnung von offenen Fonds zu haben und einige trifft man bei Veranstaltungen aber die Experten beraten auch ohne Honorar, dafür legen sie sehr viel Geld an und die Erfahrung bringt dne Mehrwert für den Anleger. Bankberater gehören üblicherweise nicht zu den Experten. Bei solchen in der Vermögensverwaltung kann das wie bei Vermögensverwaltern vorkommen aber letztlich ist es für die nicht das Spezialgebiet. Wenn ich mich dauernd noch mit Versicherungen, Aktien, Anleihen, Immobilien und auch manchmal mit Fonds beschäftigen müßte, würde irgendwas auf der Strecke bleiben.

Antwort
von Neunzig99, 13

Naja die Frage wurde schon ausgiebigst beantwortet. Für Kleinanleger nach wie vor attraktiv ist der Fondssparplan. Vielleicht liest Du dich selbst mal durchs Internet, wenn Dir die Antworten nicht genügen. Unter http://www.festgeldvergleich.org/ratgeber/fondssparplan.html gibts beispielsweise nötige Infos.

Antwort
von NasiGoreng, 14

Ein Kleinanleger hat mit den niedrigen Zinsen doch wirklich das kleinste Problem! Die wenigen Kröten die er hat, kann er mit seinen Freunden bei Champagner, Kaviar und schönen Frauen an einem Abend auf den Kopp hauen - und schon ist das Problem gelöst.

Nur die Millionäre sind schlimm dran.

Kommentar von Chadliah ,

Sehr kurz gedacht. Auch für Kleinanleger gibt es Möglichkeiten und sollte jetzt erst recht was machen, ....

Antwort
von althaus, 13

Die Antwort heisst: Konsumieren, solange das Geld noch was Wert ist. Geld alleine macht nicht glücklich, vor allem dann nicht, wenn man nicht weiss wohin damit.

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