Frage von marc48,

Verwertungsausschluss

Hallo frohe Weihnachen,

Ich habe eine Lebensversicherung bei der ERGO. Als ich vor einigen Jahren noch arbeitslos war, bin ich einen Verwertungsausschluss eingegangen, um diese vor dem Zugriff der BA zu schützen. Da der Verwertungsausschl. ja leider unumkehrbar ist, spiele ich mit dem Gedanken diese zu verkaufen. Lohnt sich das? Es geht um ca. 3000 Euro.

Ich bedanke mich im Voraus für Eure Antworten.

Hilfreichste Antwort von barmer,

Hallo,

die Versicherung stammt aus dem Jahre 2000, d.h. sie hat einen Rechnungszins, von dem man heute nur träumen kann und die Auszahlung ist steuerfrei.

Ein Verkauf o.ä. wäre Unsinn. Auch eine Auszahlung mit 60 wäre nicht optimal. Wenn die Todesfalleistung nicht mehr benötigt wird, wäre evtl. ein Tarifumstellung auf eine Rentenversicherung zu prüfen, aber die steuerlichen Folgen dabei genau im Auge behalten !

Viel Glück

Barmer

Antwort von wfwbinder,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wie sol man Dir die Frage beantworten, wenn man weder Restlaufzeit noch die bisher eingezahlte Summe kennt.

In die Entscheidung sind einzubeziehen:

Gezahlte Beiträge

Möglichkeit der Beitragsaussetzung

Restlaufzeit

Kommentar von marc48,

Hallo wfwbinder,

Du hast Recht, meine Frage war vollkommen unvollständig. Deshalb hier die vollständige Version: Es handelt sich um eine kapitalbild. Lebensversicherung. Monatl. Beitrag 30 Euro, Laufzeit bis 30.09. 2030, bisher erspartes Guthaben seit 01.10.2000 € 2937 zzgl. Beteiligung aus den Bewertungsres. etc. Die Rendite beträgt 1,7 % lt. Verbraucherzentrale. Die Infl. ca. 1,9 %. Also mache ich nur Verluste. Durch meinen unterschriebenen Verwertungsausschluss ist lt. ERGO "eine Verwertung des Vertrags vor dem 60. Lebensjahr nicht mehr möglich". Da ich solo bin und wohl auch bleibe, ist die Leistung bei Tod für mich nicht so wichtig, da ich noch andere Vers. habe, die dieses Risiko mehr als gut abdecken. Meine Frage ist also: Kann ich die monatl. Beiträge dieser Vers. auf "0" stellen bis 2030? 60 Jahre werde ich 2024. Kann ich auch schon 2024 über das Geld verfügen? Was würden Sie mir raten? Gibt es viell. noch eine andere Möglichkeit, an die ich jetzt nicht denke?

Bedanke mich sehr für Ihren Rat.

Kommentar von wfwbinder,

Ohne der absolute Anlagespezialist in dem Bereich zu sein.

  1. Beitragsfreistellung, denn diese Versicherung bringt nichts.

  2. die 30 Euro in einen Investmentfonds, oder vergleichbar einzahlen.

  3. Ein vorziehen der Auszahlung sollte möglich sein. Ob auf 60. weiss ich nicht denke aber ja..

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