Frage von BIGALCR, 16

Vertragliche Telearbeit in 1-Zim. Wohnung als Werbungskosten steurlich geltent machen

Hallo,

ich habe als Werkstudent in Form von Telearbeit in meiner 1-Zimmerwohnung gearbeitet. Die Arbeit fand auch ausschließlich in meiner Wohnung und nicht zeitweise beim Arbeitgeber statt.

Ich auch habe schon etliche Artikel zu dem Thema im Internet gelesen. Wirklich schlauer bin ich aber nicht geworden.

Ein einzelnes Zimmer kann ich nicht geltent machen, da es sich um eine 1-Zimmerwohnung handelt. Jetz stellt sich für mich die Frage: In wie weit es die Möglichkeit (z.B. prozentual) gibt, die Kosten (insbesondere Miete und Stromkosten) steuerlich geltent zu machen.

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Expertenantwort
von gandalf94305, Community-Experte für Steuern, 8
  • Da wirst Du zunächst mal dies als "Arbeitsecke" deklarieren müssen und prozentual quantifizieren.

  • Das Finanzamt wird Dir dann mitteilen, daß eine Arbeitsecke kein Arbeitszimmer ist und daher der Werbungskostenabzug nicht gewährt werden kann.

  • Du wirst daraufhin Einspruch einlegen, mit Verweis auf das anhängige Verfahren beim BFH mit dem Aktenzeichen X R 32/11

  • Nun warte... :-)

http://www2.nwb.de/portal/content/ir/service/news/news_1309633.aspx

Kommentar von BIGALCR ,

Danke für deine Antwort.

Es handelt sich um eine Einkommenssteuererklärung vom Jahr 2009 und folgende, welche ich noch nicht eingereicht habe. Ich bin auch bereits aus der Wohnung ausgezogen und in der Zwischenzeit zwei mal Umgezogen. . Welche Dokumente muss hier anfügen zum Beweis? Ich habe nur einen Mietvertrag mit Mietpreis und Quadratmeterangabe der gesamten Wohnung. Brauche ich noch eine Wohnungsskizze? Bräuchte ich noch weitere Nachweise (Fotos mit Ausstattung) der konkreten Arbeitsecke?

Auf was bezieht sich die prozentuale Quantifizierung? Flächenmäßig? Arbeitszeit?

Danke und Grüße

Antwort
von Privatier59, 7

Bisher sind Arbeitsecken nicht als abzugsfähig anerkannt. Da muß die Rechtsprechung noch entscheiden. Kannst Einspruch gegen den ablehnenden Bescheid einlegen und auch das anhängige Verfahren verweisen. Wenn allerdings der zuständige Finanzbeamte Langeweile hat, könnte er auf die Idee kommen, sich die Wartezeit dadurch zu verkürzen, dass er Dir durch sorgfältigste Prüfung aller übrigen Angaben die Fisematenten austreibt. Also: Keinesfalls irgendwelche Einnahmen vergessen, alle Ausgaben gründlichst darauf prüfen, ob sie wirklich als Werbungskosten absetzbar sind und vor allem Belege aller Art sammeln!

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