Frage von althaus, 13

Verständnisfrage zum Mietwert einer Wohnung nach dem Mietspiegel!

In meinem Fall sagt der Mietspiegel folgendes aus: Mindestwert: 6,00 €, Maximum 9,39€, Durchschnittswert: 7,59€. Nun habe ich die Miete auf den Durchschnittswert von 7,59€/qm festgelegt. Inwieweit müssten sich die Werte in den Folgejahren ändern, daß eine Mietanpassung rechtens ist? Müßte ich dann den Durchschnittswert als Maßstab nehmen und dessen Veränderung beobachten und nachweisen?

Antwort
von williamsson, 6

Wie ist denn Deine Wohnung von Lage und Ausstattung her? Bei einer Neuvermietung kannst Du natürlich verlangen, was der Markt hergibt. Aber muss man so gierig sein?

Antwort
von imager761, 6

Wie du deine forumbekannte Schimmelbude als gehoben Standard mit 7,95 € / m² einordnest, ist mir schleierhaft. Bei einem einfachen Mietpreisspiegel aber völlig irrelevant.

Das haut dir der Mieter mit einem sauteuren Sachverständigengutachten, das dir ein angerufenes Gericht als Beschluss auferlegt, so was von um die Ohren dass man sich auf deine künftigen "Fragen" schon "freuen" darf.

Kommentar von althaus ,

Je teurer umso besser. Desto mehr Luft habe ich für Mietminderungsansprüche. Davon abgesehn ist noch unklar wer den Schimmel verursacht hat. Das klärt sich erst nächste Woche. Bin schon gespannt drauf dem Mieter die Rechnung zu präsentieren.

Antwort
von Privatier59, 5

Wieso meinst Du, Dich bei einer NEUVERMIETUNG an den Durchschnittswert halten zu müssen? Ich weiß natürlich nicht, was dort am örtlichen Wohnungsmarkt durchsetzbar ist. Aber wenn es durchsetzbar sein sollte, dann würde ich das nehmen, was man kriegen kann, also den Maximalwert oder auch mehr. Rechtlich gibt es da keine Probleme, nur betriebswirtschaftlich: Man muß jemand finden der das zahlen will. Wenn Du wie beschrieben verfährst, brauchst Du Dir auch keine Gedanken über die Folgejahre zu machen. Bis den Durchschnittswert auf dem heutigen Maximalwert angekommen ist, wird noch viel Wasser den Rhein herunter geflossen sein.

Kommentar von althaus ,

Ich finde den Durchschnittswert angemessen. Kann mir nicht vorstellen, daß jemand den Maximalwert dafür bezahlt. Ist doch keine Luxuswohnung! Daher verstehe ich nicht wie Du den Maximalwert vorschlagen kannst. Es ist doch ein Unterschied ob da steht Luxusausstattung oder normale Ausstattung. Da es sich eher um eine Normale Ausstattung handelt orientiere ich mich auch eher an den Durchschnittswert. Meiner Ansicht nach muss ich dann auch den Durchschnittswert für die Folgejahre im Auge behalten, denke ich zumindest. (es ist Baujahr 1988! Ohne Dämmung!)

Kommentar von Mikkey ,

Suche Dir einen Ort mit einem qualifizierten Mietspiegel (z.B. München). Da gibst Du die Eigenschaften der Wohnung an und stellst Damit die Zu- und Abrechnungen für die Wohnung fest. Dann kannst Du vom Durchschnittswert weiterrechnen.

Schlage 10% drauf, um die nächsten Jahre ohne Mieterhöhung, die sonst immer mit Widrigkeiten verbunden sein könnte, klarzukommen.

Antwort
von robinek, 4

Mietspiegel hin oder her! Was soll das? Preis und Leistung! Was gibt die Wohnung denn her? Die Werte? Was soll sich denn daran ändern? Machst Du aus "Deiner Schimmelwohnung" eine Luxuswohnung? Dann kannst Du auch mehr verlangen, ob Du einen entsprechenden Mieter findest, der bereit ist Deine Mietvorstellung zu zahlen, ist die andere Frage!

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