Frage von Bibu2009 22.10.2009

Verpflegungsmehraufwand

  • Antwort von EnnoBecker 22.10.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eigentlich war die einzige Voraussetzung für die Gewährung von VMA die Abwesenheit von Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte. Dies ist seit einiger Zeit dadurch aufgeweicht, dass für jedes Frühstück, Mittagessen und Abendessen, welches der Arbeitnehmer gestellt kriegt, ein Satz von 20, 40 und 40 Prozent der VMA abgezogen wird, so dass bei Vollverpflegung eben Null übrigbleibt.
    .
    Jetzt muss man nur noch hinter jeden Dienstreisenden einen Finanzbeamten stellen...

  • Antwort von wfwbinder 22.10.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn der Arbeitnehmer keinen aufwand hat, darf er natürlich die pauschalen auch nciht abziehen.

    Die frage ist eben nur, ob das auch kontrolliert wird. Sollte aber mal eine Kontrollmeldung laufen, dann wird es eine heisse Sache.

  • Antwort von Matrix 22.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    diese sätze ändern sich jährlich:

    Verpflegungsmehraufwand / Ausland

    Führt zum Beispiel ein Dienstreise, Einsatzwechseltätigkeit oder eine Fahrtätigkeit ins Ausland, können im Vergleich zu dem normalen Verpflegungsmehraufwand höhere Verpflegungsmehraufwendungen als Betriebsausgaben oder als Werbungskosten bei den Einkünften aus unselbständiger Arbeit geltend gemacht werden.

    Länderauswahl Verpflegungsmehraufwand: Verpflegungsmehraufwand 2009 in Abhängigkeit von der Aufenthaltsdauer Land

    Zwischen 8 und 14 Stunden Mehr als 14 und weniger als 24 Stunden Mindestens 24 Stunden Belgien 14 € 28 € 42 € Dänemark 14 € 28 € 42 € Frankreich 13 € 26€ 39 € Frankreich (Paris) 16 € 42 € 48 € Italien 12 € 24 € 36 € Japan 17 € 34 € 51 € Polen 8 € 16 € 24 € Spanien 12 € 24 € 36 € Vereinigte Staaten 16 € 32 € 48 €

    weiter unter:http://www.steuerlexikon-online.de/Verpflegungsmehraufwand_Ausland.html

  • Antwort von billy 22.10.2009

    Die Übernachtungskosten bekommen sie auf jeden Fall erstattet wenn sie sie verauslagt haben, die VMA nach steuerlichen Gesichtspunkten und den Reisekostenabrechnungsbestimmungen nicht. Aber man sollte sich mal die Frage stellen welcher Mitarbeiter noch bereit sein soll im Ausland für seinen Arbeitgeber zu arbeiten und noch nicht einmal selbst sein Essen aussuchen und die Zeit selbst bestimmen kann zu der er Hunger hat. Im übrigen kann ich nur noch "EnnoBecker" zustimmen.

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