Frage von fenderbender,

Vermögenswirksame Leistungen und staatlicher Zuschuss

Guten Morgen,

ich wollte mal in die Runde fragen, ob ihr mir Tipps zur Anlagen der VL geben könnt. Mein AG zahlt 6,60 Euro im Monat.

Mit den ganzen Bedingungen z. staatl. Förderung komme ich voll durcheinander.

VL in Fonds gibt scheinbar bis 80 Euro vom Staat im Jahr, für Bausparer nur 43. In jedem Fall aber nur bei weniger als 20.000 Euro Gehalt im Jahr. Da frage ich mich, warum einer mit weniger als 20.000 Euro im Jahr gefördert wird, wenn es eh nie zu einem Eigenheim reichen wird... Na gut, meine 30.000 im Jahr helfen auch nicht wirklich weiter, aber ich bekomme vom Staat quasi nichts oder? Es geht nur um die 6,60 Euro vom AG oder sehe ich das falsch?

Danke

Antwort
von Rat2010,

Du siehst die Sache richtig. Der Staat fördert die Vermögensbildung mit 20 % oder 80 € im Jahr von Leuten, die mehr schon Probleme haen, mit dem Konsum über die Rundne zu kommen. Wenn die es allerdings schaffen, 40 im Monat - die manchmal der Arbeitgeber übernimmt - zu sparen, haben die nach sieben Jahren oft um die 4.000 bis 5.000 € und wenn man sonst gerade so über die Runden kommt, ist das gar nicht so wenig. Der Anfang ist schon mal gemacht und weil der Staat gute Anlagen am höchsten fördert ist es auch schon mal ein ziemlich guter Anfang.

Es ist ja kein Immobilienförderungs- sondern ein Vermögensbildungsgesetz.

Wenn du auf die 6,60 € nichts drauf legen kannst, kannst du auch nur die anlegen. Bei der DWS und das sind nicht die schlechtesten liegt die Mindestanlage bei 7 €/Monat.

Die 20.000 € sind allerdings eine Einkommensgrenze. Ein Blick in den letzten Steuerbescheid ist hilfreich. Wenn du die 30 TEU brutto kriegst kann es je nach Entfernung vm Arbeitsplatz sein, dass das zu versteuernde Einkommen noch unter der Grenze liegt.

Antwort
von Niklaus,

Gespart werden in der Regel 40 € pro Monat. Dieser Betrag wird entweder ganz oder teilweise vom AG bezahlt. Laufzeit 7 Jahre; Beitragszahlung 6 Jahre: Bereits nach 6 Jahren kann wieder ein neuer Vertrag begonnen werden. Wer sich für Aktienfonds entscheidet, erhält staatliche Förderung in Form der Arbeitnehmersparzulage. Bedingung: Voraussetzung ist, dass das zu versteuernde Jahreseinkommen maximal 20.000 Euro für Ledige und 40.000 Euro für Verheiratete beträgt. Auf die VL-Sparraten in einen Aktienfondssparplan der Staat eine Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 20 Prozent der jährlichen VL-Einzahlungen bis zu maximal 400 Euro. Dies bringt eine Förderung von 80 Euro im Jahr vom Staat. Ich würde immer einen Aktienfonds bevorzugen allerdings nicht die Fonds von der Hausbank..

Kommentar von Zitterbacke ,

Aber mit den 6,60 !! ;-)))

Kommentar von Niklaus ,

Richtig

Antwort
von Zitterbacke,

Nein. Falsch wäre nur , wenn du das Geld nicht nehmen würdest. Einen VWL-Vertrag gibt es nicht für 6,60 . Aber mit deinem Anteil (vorausgesetzt du kannst es dir leisten) kommt nach Ende des Vertrages immernoch mehr `raus als ohne !

http://www.finanztip.de/recht/bank/vermoegenswirksame-leistungen-grundlagen.htm

Gruß Z... .

Kommentar von Rat2010 ,

Würde mich wundern, wenn es nicht auch für 6,60 was gibt. Bei der DWS geht es zwar mit 7 € los aber auch für wengier sollte sich irgendein Bankprodukt finden lassen.

Antwort
von volksbanker,

Das hast du richtig erkannt - die Einkommensgrenzen sind für den Normalverdiener schnell überschritten.

Verschenken solltest du die paar Euro von deinem Arbeigeber nicht - wobei 7 Euro im Monat in meinen Augen lächerlich wenig sind. Aber besser als nichts, über die Jahre kommen da schon ein paar Euro zusammen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community