Frage von otto101 20.12.2009

Vermögenswirksame Leistungen in Lebensversicherungen empfehlenswert?

  • Hilfreichste Antwort von wfwbinder 20.12.2009
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Kapitallebensversicherung hat sich überholt.

    Die Anlage in Sparpläne, Fonds udn was es sonst gibt, ist attraktiver.

    Das Todesfallrisiko kann man sehr günsitg mit einer reinen Risiko-LV absichern.

  • Antwort von humoer 20.12.2009
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    @hildefeuer: Deine Antwort wirft Fragen auf... ...da bekommt man teilweise bis zu 14% Prämie auf das eingezahlte Geld.

    woher nimmst Du Dein Wissen? Vielleicht liest Du mal bei wikipedia nach.

    Wer schlau ist, zahlt im Dez. des 6. Jahres so viel ein wie er kann und kassiert dann für das letzte Jahr die hohen Prämien als Zinsen. Bei größeren Beträgen sollte man dies mit der Bank absprechen. Damit die sich nicht wundern, wenn Du dort im Dez. des 6. Jahres 100.000€ einzahlst und aus allen Wolken fallen, das die dann 14.000€ Prämie zahlen müssen.

    Um welche Art Vertrag handelt es sich hier? Bitte um Auskunft... Danke.

    …............................................

    Ansonsten: für Neuverträge finde ich die LV i.d.R. unpassend. Einzahlungen sind zwar möglich, eine Förderung aber ausgeschlossen.

    Da wäre aus meiner Sicht die bessere Variante z.B. Fondssparen. Oder ggf. das Bausparen. Wenn Geld in eine LV fließen soll, dann bitte nur im Rahmen einer Betrieblichen Altersvorsoge, um eine Rente anzusparen, oder z.B. zur Absicherung gegen Berufsunfähigkeit. (Vor- und Nachteile der BU über die BAV solltest Du Dir erläutern lassen) Ebenfalls kannst Du VL nutzen für die Riesterförderung im Rahmen des Wohnriesterns und zur Tilgung eines (Bauspar)Darlehens.

  • Antwort von Shakotai 20.12.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Um seine vermögenswirksamen Leistungen (VL) nutzbringend anzulegen gibt es viele Formen. Sie in einer LV-Form unter zu bringen nicht gerade die lukrativste, aber auch nicht die schlechteste. Welche Formen für sie ‚tauglich’ sind, ist pauschal nicht zu beantworten, dies hängt von verschiedenen Faktoren ab. So werden die Verwendungsmöglichkeiten durch Manteltarifverträge eingeschränkt, In diesen Fällen dürfen die VL nur in Altersvorsorgeanlagen laufen. Am besten einen Fachmann auf ihre persönliche Situation fragen.

    Die lukrativste Form ist die VL in die betriebliche Altersversorgung laufen zu lassen. Gleich drauf folgt die Anlage in Riesterprodukte (Meist im Rahmen des MetallManteltarifvertrages, darüber hinaus Chef fragen) Folgend gibt es eine Unzahl von anderen Angeboten. Liegt man innerhalb der Einkommensgrenzen sind Bausparverträge durchaus interessant. Durch die Sparzulagen kann die Rendite über 6 % gehoben werden Bei Fondssparplänen ist es ähnlich. Ist man Eigentümer und zahlt ein Immobiliendarlehen ab, kann man sie auch direkt hierein laufen lassen.

    Außerhalb der Einkommensgrenzen und oben erwähnter Möglichkeiten werden wieder die ‚normalen’ Anlageformen interessant: Da sollte man dann einfach auf die Zinsen/Rendite achten. Mit am schlechtesten schneiden zumeist die Bausparverträge und Banksparpläne ab. Deren Verzinsung liegt meist unter 2 %. Auch Prämien machen dies nicht im Wesentlichen wett, meist werden diese beim Zins eingespart. Eine Versicherung (klassische Anlage) liegt bei einem Zins von 2,25 % auf dem Sparstock, d. h. nach Kosten kann der Zins ebenso unter 2 % garantiert sinken. Allerdings können die nicht garantierten Überschüsse diese Verträge wieder interessant machen. Fondssparpläne oder Fondsgebundene Versicherungen können hier die Rendite wieder nach oben drücken. Allerdings sollte man diese über einen Zeitraum länger wie 10 Jahre betrachten.

    Beim von Hildefeuer vorgeschlagenen Prämiensparvertrag hat sie sich möglicherweise verlesen. Sämtliche mir bekannten Prämiensparverträge lassen entweder eine derartige Aufzahlung nicht zu oder sind nach oben hin gedeckelt.

  • Antwort von Sumpfhexe 20.12.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Vor kurzem hat man mir geraten, einen Bausparvertrag abzuschließen, diesen sehr schnell zur Zuteilungssumme anzusparen, die vorzeitige Zuteilung zu beantragen und dann .... die vom Arbeitgeber gewährte VL als Tilgung des Bauspardarlehen zu verwenden.

    Wäre das ggf. eine Anlageform ?

  • Antwort von hildefeuer 20.12.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Kapitallebensversicherungen sind legaler Betrug. Kommt nix bei raus außer einer ordentlichen Provision an den Verkäufer. Besser einen Prämiensparvertrag abschliessen, da bekommt man teilweise bis zu 14% Prämie auf das eingezahlte Geld. Man zahlt 6 Jahre ein und hat nach 7 sein Geld sicher mit entsprechender Rendite. Wer schlau ist, zahlt im Dez. des 6. Jahres so viel ein wie er kann und kassiert dann für das letzte Jahr die hohen Prämien als Zinsen. Bei größeren Beträgen sollte man dies mit der Bank absprechen. Damit die sich nicht wundern, wenn Du dort im Dez. des 6. Jahres 100.000€ einzahlst und aus allen Wolken fallen, das die dann 14.000€ Prämie zahlen müssen. Das ganze ist auch unabhängig vom Einkommen und muss natürlich versteuert werden. Die garantierten Renditen bei Kap-Lebensversicherungen liegen bei mageren 3% pro Jahr. Wenn der Prämiensparvertrag mal abgelaufen ist, sind die Banken immer bereit wieder zu gleichen Konditionen einen neuen abzuschließen.

  • Antwort von mig112 20.12.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn er die VL in betriebliche Altersvorsorge vielleicht in Form einer Lebens- oder Rentenversicherung packt, dann ist es eine interessante Anlageform.

    So wie du es schreibst, ist es reiner Blödsinn, der ausschließlich dem Vermittler dient!

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