Frage von Dachwohnung,

Vermieter zahlt Guthaben Nebenkostenvorauszahlung nicht zurück

Ich bin im September 2012 umgezogen. Für das Jahr 2011 besitze ich ein Guthaben 176 Euro zu viel gezahlter Nebenkosten. Die Abrechnung mit Datum 10/2012 kam im Januar 2013 bei mir an. Im Februar habe ich den Ex-Vermieter in einem Brief gefragt, wann er überweisen will. Keine Antwort. Im April habe ich den Hausverwalter in einer E-Mail um Hilfe gebeten. Antwort: Er setzt sich umgehend mit dem Ex-Vermieter in Verbindung. Das war alles. Ich würde gern klagen weil ich keine Mietzahlungen mehr einbehalten kann, jedoch ohne die 176 Euro dabei auszugeben. Mietervereine, Schlichtungsstellen, Anwälte verlangen alle Geld. Das ist mein erster Eindruck bei meiner heutigen Suche im Netz. Selbst eine Telefonberatung geht bei einem Euro pro Minute los. Ich habe keine Ahnung was mich das Vorhaben kosten würde. Vor allem habe ich keine Ahnung an wen ich mich jetzt wenden soll, oder soll ich ihm die 176 Euro schenken?

Antwort vom Anwalt erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zum Mietrecht. Kompetent, von geprüften Rechtsanwälten.

Experten fragen

Antwort
von Mikkey,

Dann müsstest Du ihm auch die (von mir) vermutete Rückzahlung für die Nebenkosten von Jan. bis Sep. 2012 schenken - willst Du das?

Wenn Du auf das Geld nicht unmittelbar angewiesen bist...

  • setze den Vermieter in Verzug. Einschreiben, in dem die Zahlung angemahnt wird. Damit fängt wenigstens schon mal die Zinsuhr an zu ticken.
  • Warte auf die nächste Nebenkostenabrechnung

Entweder wird danach beides gezahlt, dann würd ich's gut sein lassen. Oder wieder nicht. Dann setzt Du das übliche Mahnbescheidverfahren in Gang, um gleich beide Forderungen einzutreiben, inklusive der Mahnkosten und aufgelaufenen Zinsen.

Kommentar von LittleArrow ,

vermutete Rückzahlung für die Nebenkosten

Alle Achtung, ein guter Hinweis, dass die Abrechnungsstory weitergeht. DH!

Ich teile Deine Ansicht, dass es auch für 2012 ein Nebenkostenguthaben geben könnte und beide Guthaben könnten/sollten zusammen eingetrieben werden.

Vielleicht sollte Dachwohnung mal Kontakt mit dem derzeitigen Mieter aufnehmen und das Verhalten des Vermieters besprechen. Vielleicht steht der Mieter auch in engerem Kontakt mit dem Vermieter ("moralischer Druck").

Antwort
von anitari,

Ganz ohne Geld zu zahlen wirst Du aber nicht auskommen. Ein Mahnbescheid, bei Forderung bis 600 € kostet glaube ich um die 25 €.

Den kannst Du entweder persönlich beim Amtsgericht oder online erlassen.

Was ist mit der Kaution? Wenn gezahlt und ebenfalls nicht zurückbekommen kannst Du die auch gleich per Mahnbescheid einfordern. Ob das in einem geht weiß ich jetzt nicht.

Antwort
von Privatier59,

Bei Dir liegt eine fatale Unkenntnis des deutschen Prozeßrechts vor: Wer ein Gerichtsverfahren verliert, muß ALLE Kosten zahlen, auch die Anwaltskosten des Gegners.

Den Prozeß kannst Du hier nur gewqinnen. Frag uns aber nicht, ob bei Deinem Ex-Vermieter auch was zu holen ist. Das kann Dir hier niemand sagen!

Antwort
von robinek,

Von einem Verwalter kannst Du in diesem Falle nicht allzuviel verlangen. Der vertritt die Interessen der Eigentümer/Vermieter! Leider ist es so wie Du schreibst, umsonst ist der Tod und der kostet das Leben! Unbedingt empfehlenswert für alles Weitere im Leben, eine entsprechende Rechtsschutzversicherung. 176,--€ ist zwar "viel" Geld, aber es kann und könnte Dich noch viel mehr kosten! Hast Du Deine Kaution schon zurückerhalten?

Kommentar von Zitterbacke ,

Klasse , denn 15 € sind nicht viel , bei guter Führung !!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten