Frage von Bayliner, 15

Verlustvortrag - Nach Ausbildung berufsbegleitendes Studium

Hallo Zusammen,

folgender Fall:

Nach der Ausbildung begann MX ein berufsbegleitendes Studium und einem Teilzeitjob.

Durch den Teilzeitjob, hatte MX ein geringes Einkommen und daher auch wenig Lohnsteuer gezahlt.

Jedoch übersteigen die Werbungskosten/Sonderausgaben das Jahreseinkommen nicht.

Kann MX dennoch ein Verlustvortrag erwartenr die doch recht hohen Werbungskosten für Studiengebühren usw.? Um diese in den nachfolgenden Jahren in denen MX mehr verdient und mehr Steuern zahlt abzusetzen?

Vielen Dank!

Antwort
von Bayliner, 15

Ja nach Ausbildung - wie es bereits im Themenbetreff und im Text steht.

Danke schonmal für die Antworten:)

Also halten wir mal fest, dass ein Verlustvortrag nur in Frage kommt sofern die Werbungskosten die Einnahmen übersteigen und dies in der Regel der Fall ist wenn man das Studiumdirekt nach dem Abi in Kooperation mit einer Ausbildung macht (gibt es) oder neben dem Studium lediglich mit einem Studentenjob ein paar Kröten dazu verdient. Richtig?

Die Werbungskosten von MX übersteigen das Einkommen nicht. Demnach kein Verlustvortrag. Trotz der hohen Werbungskosten durch Studiengebühren usw. kann MX lediglich das an Steuern absetzen was er in dem Jahr gezahlt hat.

Kommentar von LittleArrow ,

kann MX lediglich das an Steuern absetzen was er in dem Jahr gezahlt hat.

Nein. Er kann gezahlte (Einkommen)steuern gar nicht absetzen.

Antwort
von LittleArrow, 14

Für MX könnte dieses Schreiben des BMF interessant sein:

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuera...

Antwort
von wfwbinder, 12

Die Frage ist für mich unklar.

Seine Werbungskosten übersteigen die Einnahmen nicht.

Wieso sollte er dann einen Verlustvortrag erwarten können.

Wenn die Studienkosten Werbungskosten sind, also aus dem Berufsfeld sind, dann sind es Werbungskosten und abzugsfähig.

Wenn das berufsbegleitende Studium Jura ist und der Teilzeitjob ist Burgerbrater bei McD... dann nicht.

Kommentar von EnnoBecker ,

Wenn das berufsbegleitende Studium Jura ist und der Teilzeitjob ist Burgerbrater bei McD... dann nicht.

Warum nicht?

Ist nicht davon auszugehen, dass das Jurastudium auf eine spätere Tätigkeit in diesem Bereich vorbereitet?

Kommentar von wfwbinder ,

;-) :-) stelle mir gerate vor, dass man bei McD ein Jurastudium braucht um die Regresse abzuwehren.

Nur zur Klarheit, ich habe aus dem Sachverhalt nicht entnommen das es schon ein Studium gab, sondern habe Ausbildung gesehen und ging vom Abzugsverbot für das Erststudium aus (abgesehen von den Sonderausgaben).

Oder gibt es zum Erststudium eine Entscheidung, die ich verpaßt habe?

Kommentar von EnnoBecker ,

Soweit würde ich gar nicht gucken an deiner Stelle.

Die Überschrift reicht da völlig: Nach Ausbildung berufsbegleitendes Studium

Kommentar von wfwbinder ,

Verläßt Du Dich darauf, dass die Leute wissen, wovon sie schreiben?

Kommentar von EnnoBecker ,

Natürlich nicht.

Eine Rose bleibt eine Rose, auch wenn du sie anders nennst - soweit klar.

Aber irgendwo muss man doch anfangen, aus dem Geschriebenen einen Extrakt zu ziehen. Und hier scheint mir doch wahrscheinlich, dass der Fragesteller "nach Ausbildung" zutreffend eingesetzt hat.

Antwort
von EnnoBecker, 9

Es hat in den letzten zweieinhalb Monaten keine Revolution oder so gegeben.

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