Frage von MigKg, 59

Verkaufe Mig Kg Fonds 3 - wo und wie?

Hallo Leute!

Ich möchte gern meine Mig Kg Fonds 3 verkaufen. Da diese börslich nicht handelbar sind, wo und wie kann ich sie verkaufen?

Ich hoffe auf eure Antworten - danke!!

Andrea

Antwort
von Privatier59, 58

Goggle erst mal in Internet danach, ob der Fonds ueberhaupt noch einen Handelspreis hat. Viele geschlossene Fonds haben das nicht. Und falls ja, versuche es auf den Zweitmarktplattformen die etliche Börsen haben.

Antwort
von gammoncrack, 52

anlegerbetreuung@mig-fonds.de

Hier werden Sie geholfen!

Kommentar von MigKg ,

Wow! Das ging ja schnell! Vielen herzlichen Dank, ich habe soeben dorthin geschrieben und bin gespannt!

Liebe Grüße, Andrea

Kommentar von gammoncrack ,

Gerne doch!

Kommentar von Zitterbacke ,

Viel Glück !!

Antwort
von Niklaus, 50

Geschlossene Fonds kann man an keiner Börse handeln. Das sollte man aber vorher wissen. OMG.

Kommentar von wfwbinder ,

Du hast gerade eine neue Geschäftsidee geboren. Die Börse für Anteile an geschlossenen Fonds.

Kommentar von Niklaus ,

Lieber Walter da bin ich zu spät. Es gibt schon Zweitmarktbörsen für geschlossen Fonds. Aber der Fragesteller bekommt sein Anteil bestimmt von einem anderen Anteilseigner mit Handkuss angenommen, weil die MIG-Fonds nicht schlecht sind.

Kommentar von Niklaus ,

Ich würde mir den Verkauf sehr genau überlegen. Es gibt nicht viele PE-Fonds die so gut sind.

Kommentar von Rat2010 ,

Die Frage dürfte mehr sein, ob MiG über den Vertrieb an die Anleger kommt, die für einen Venture-Capital-Fonds geeignet sind.

Ich habe mir den Laden bei einer Einladung zu Iphitos angeschaut. Beteiligung ab 10.000 € (das gilt auch für 2.000 € oder 20.000 €) passt zum Vertrieb aber nicht zu den Beteiligungen, die MiG tätigt.

Es geht darum, sich langfristig mit Venture-Capital an Unternehmen zu beteiligen, welche die Chance haben, auch irgendwann durch den Verkauf der führenden Technologie in die Gewinnzone zu kommen und sehr teuer zu werden. Idealerweise steigt MiG dann aus, wenn am meißten zu holen ist. Das setzt gute M&A-Voraussetzungen voraus. Das derzeit billige Geld sollte eingentlch jede Menge Exits bewirken.

Das Ziel werden die Unternehmen schaffen, wenn sie gut sind, nicht auf der Strecke bleiben (das Geld also nicht schneller verbrennen, als es kommt) und bei ihren Entwicklungen schneller sind als die großteils aus den USA kommenden Mitbewerber.

Wenn man an das Unternehmensmotto "Made in Germany" glaubt, wenn man also glaubt, dass Unternehmen schon deshalb besser sind, weil sie (rassistisch gemeint) deutsch sind und man das eingesetzte Geld nie wieder braucht, kann man weiter darüber nachdenken.

Manche Stiftungen und sehr, sehr reiche Menschen und solche mit viel Geld und noch mehr Idealismus, geben Abenteuergeld. Bei denen gehen aber auch 100 % in die Unternehmen. Nicht - keine Ahnung - 50 - 70 % wie bei MiG. Der MiG-Vertrieb - jedenfalls der, den ich kennen gelernt habe - wirbt dieses Geld bei Normalsterblichen ein. Ist es für die interessant, sich an Unternehmen zu beteiligen, bei denen man dann immer wieder Kapitalerhöhungen machen muss und die vielleicht igendwann viel Geld, die aber vielleicht auch absolut nichts bringen?

Werden die Fonds so verkauft, dass das Geld auf unbestimmte Zeit weg ist und auch nichts kommen wird, wenn nicht ein gewaltiger Treffer dabei ist? Gewaltig muss der Treffer sein, wenn ein Unternehmen für sehr viel Geld an ein Großunternehmen oder an die Börse geht. Hat MiG mit dieser Art des Exits Erfahrungen?

Wird den Anlegern aufgezeigt, dass es normal ist, dass sich neue Gesellschaften an den immer gleichen Unternehmen beteiligen, weil die immer mehr Geld brauchen - ohne aber dem Ziel - sehr viel Geld zu verdienen - wirklich nahe zu kommen? Es geht bei den Kapitalerhöhungen ja vor allem darum, nicht zusperren zu müssen.

Wird den Anlegern aufgezeigt, dass der Krug bricht, wenn irgendwann keine neuen Anleger mehr gefunden werden?

Ich habe bei MiG - ähnlich wie bei offenen Immobilienfonds vor der Reform - ein Logikproblem. Es kommt logischerweise nichts zurück, wenn sich die MiG, der die Unternehmen, an denen sie sich beteiligt großteils gehören, nicht erfolgreich verabschieden kann. Ob in dem seltenen Ausnahmefall aber dann so vile übrig bleibt, dass auch die Anleger etwas oder sogar mehr als eingesetzt bekommen, scheint mir fraglich.

Dir zu kritisch? Ich finde das realistisch. Wenn du etwas kritisches willst, dann lass mal einen Blick hinter die Tribühnen werfen. Ist es nicht komisch, dass Vertrieb das eine, Anlegerbetreuung (also so bald man gezahlt hat) aber etwas ganz anderes ist? Zweiteres ist an eine Firma ohne Homepage und mit 01805er Nummer ausgelagert.

http://www.politspiegel-schilde.de/finanzen/136-m1-wer-ist-markus-fischer.html

Kommentar von Niklaus ,
Die Frage dürfte mehr sein, ob MiG über den Vertrieb an die Anleger kommt, die für einen Venture-Capital-Fonds geeignet sind.

Das ist nicht die Frage des Fragestellers. Ob PE für ihn die richtige Anlage ist, ist genauso unbekannt wie die in offene Investmentfonds.

Ich habe mir die Gesellschaft auch sehr genau und skeptisch angeschaut. Besonders habe ich mein Augenmerk auf die Spezialisten gelegt, welche entscheiden, welches Unternehmen in einen MIG Fonds kommt. Also welches Unternehmen Geld bekommt. Außerdem habe ich mir die anderen Beteiligten in den geförderten Unternehmen angeschaut, da sind sehr prominente Kapitalgeber enthalten. Auch das Auswahlsystem habe ich mir genau angeschaut durch den die Unternehmen gehen müssen um überhaupt Geld zu bekommen. Zu guter Letzt natürlich die Exits. Es gibt sehr erfolgreiche Exits. Solltest du mal prüfen. Bis heute habe ich noch keinen Fondsanteil vermittelt, aber wenn es zu einem Kunden in die Risikostruktur passt, warum sollte man ihm nicht eine bestimmte Summe als Beimischung zum Depot anbieten?

Kommentar von Rat2010 ,
Es gibt sehr erfolgreiche Exits.

Ich finde in den bisher 10 Jahre Firmengeschichte einen erfolgreichen (Corimmun). Ich zweifle aber nicht daran, dass der Erfolg einer solchen Beteiligung möglich ist. Mir wäre (als Berater wie als Anleger) nur der Weg zum eventuell nicht ereichbaren Ziel viel zu mühsam.

Auch das Auswahlsystem habe ich mir genau angeschaut durch den die Unternehmen gehen müssen um überhaupt Geld zu bekommen.

Es geht aber fast alles als Nachschuss in Unternehmen, an denen man schon beteiligt ist. Ist da das Auswahlsystem auch so durchsichtig?

warum sollte man ihm nicht eine bestimmte Summe als Beimischung zum Depot anbieten?

Weil es - wie bei allen geschlossenen Fonds - am Ende auch hier zu 70 % bis 90 % schief geht und man sich - ich unterhalte mich mit Kollegen - mit dem Kunden dann nur noch über den blöden geschlossenen Fonds und nicht über das sonst gut laufende Portfolio unterhalten muss. Das gilt natürlich auch für den Anleger, den auch ein schief gehendes Invest mehr beschäftigt als fünf gut laufende.

Ich kann mir vorstellen, dass bie MiG in Teilbereichen (Auswahl der Zielunternehmen) gute Arbeit geleistet wird. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass die Liquidität komplett aus dem Ruder laufen kann. Man beteiligt sich an Wachstumsunternehmen ohne irgendwelche Ausschüttungen. Geld kommt durch neue Fonds oder beim Exit rein, was in Verbindung mit laufenden Personal- und anderen Kosten zu Liquiditätsproblemen führen sollte.

Dass die Anlegerbetreuung ausgelagert wurde und der Vertrieb umfirmierte, trägt auch nicht zur Beruhigung bei.

Kommentar von Niklaus ,

Schau dir mal die Exits an

http://www.hmw-innovations.ag/exits.n105.html

  • corimmun Investition 4,03 Mio. €, Erlös 27,59 Mio. €
  • etkon Investition 4,88 Mio €, Erlös 52,16 Mio €
  • IdentTechnology Investition 14,19 Mio €, Erlös 20,10 Mio €

Der Nachschuss in Unternehmen, ist doch logisch. Wenn das Potenzial vorhanden ist, aber noch Kapital fehlt bekommt das Unternehmen von einem neuen Fonds Kapital. Wichtig das Erfolgspotenzial und die Gegebenheiten müssen passen. Es geht sogar soweit, das der Fonds die Geschäftsführung der finanzierten Unternehmen macht.

Deine Skepsis gegenüber geschlossenen Fonds kann ich gut nachvollziehen. Mir geht es übrigens genauso. D.h. aber nicht, dass es nicht mal eine Ausnahme geben kann. Mir ist für meine Kunden natürlich auch ein gutsortiertes Investmentfondsportfolio lieber.

Kommentar von Rat2010 ,

Die Seite habe ich auch gesehen. Allerdings ohne die Zahlen. etkon hatte ich unterschätzt.

Sieht so aus, als ob bisher, also in den ersten zehn Jahren bei 13 Fonds das in einen Fonds eingeworbene Kapital durch Exits verdient wurde. Allerdings ist Umsatz vor Kosten (und genau das ist der Punkt) und Steuern. Was ging in den Vertrieb und geht jedes Jahr in die Verwaltung? Hast du das auch gefunden?

Es werden tolle Schiffe, Märkte, Hochhäuser, Solaranlagen, und vieles mehr verkauft. Die Frage ist immer: wie gut muss es laufen, damit die Investoren Ihre Rendite bekommen. Allzu oft kauft man eine tolle Sache und bekommt einen Selbstbedienungsladen, der nur weil das ganze als geschlossener Fonds konstruiert ist nicht im Sinne der Anleger funktioniert.

Die Idee, statt in jeden Tag älter werdende Steine oder Beton in Unternehmen zu investieren, die sich entwickeln ist gut. Ob es solche sein müssen, denen gerade das Geld ausgeht? Vielleicht. Ob Kleinanleger in die investieren sollten?

Wir sind uns in der Sache einig.

Kommentar von Niklaus ,
Sieht so aus, als ob bisher, also in den ersten zehn Jahren bei 13 Fonds das in einen Fonds eingeworbene Kapital durch Exits verdient wurde. Allerdings ist Umsatz vor Kosten (und genau das ist der Punkt) und Steuern. Was ging in den Vertrieb und geht jedes Jahr in die Verwaltung? Hast du das auch gefunden?

Für mich stellt sich die Frage, was haben die Anleger zurückbekommen. Das ist ein Grund, warum ich mich noch nicht entschließen konnte diese Anlage zu vermitteln.

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