Frage von svk333Business Profil - Light, 4

UST sitzt in Holland fest - in Deutschland musste ich sie abführen - bekomme ich sie über Elster

Mein Steuerberater hat gepennt und erst im Juli den Jahresabschluss gemacht - er hätte im Januar feststellen müssen, das ich nicht mehr UST befreit bin -ich hätte natürlich die UST-ID beantragen müssen - und habe Waren in Holland dieses Jahr eingekauft - Die MwSt habe ich freilich bezahlt - nur Deutschland erkennt das nicht an und hat von mir die UST nocheinmal nach der Voranmeldung eingefordert - gibt es bei Elster eine Möglichket ? - der Steuerberater weis es nämlich auch nicht - und den habe ich sowieso gekündigt - Und kennt jemand den MwSt-satz in Holland ?

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Antwort
von wfwbinder,
  1. Wie sollte denn der Steuerberater am 2. 01. 2014 den Umsatz 2013 ermitteln? Dafür bist Du verantwortlich.

  2. Die USt-ID kannst Du dem Niederländer nachmelden, dann kann er die Umatzsteuer, die er berechnet hat, an Dich erstatten, weil es eine innergemeinschaftliche Lieferung war.

  3. um die Meldung der innergemeinschaftlichen Lieferung an Dein Finanzamt kommst Du nicht herum.

Kommentar von EnnoBecker ,
Wie sollte denn der Steuerberater am 2. 01. 2014 den Umsatz 2013 ermitteln

Vielleicht nicht am 2. Januar, aber eben dann, wenn die Buchhaltung hereingebracht wird für das Vorjahr. Wenn der Fragesteller sie erst im Juli (oder meinetwegen im April) gebracht hat, kann der Steuerberater überhaupt nichts ändern. Schließlich hat er keine Kristallkugel.

Die USt-ID kannst Du dem Niederländer nachmelden, dann kann er die Umatzsteuer, die er berechnet hat, an Dich erstatten, weil es eine innergemeinschaftliche Lieferung war.

Nein. Das geht nicht. Die Lieferung muss "unter Verwendung der USt-ID" ausgeführt werden. Der Niederländer hat zu prüfen, ob der Fragesteller eine USt-ID hatte. Und diePrüfung kann nur negativ ausfallen, da er tatsächlich keine hatte.

um die Meldung der innergemeinschaftlichen Lieferung an Dein Finanzamt kommst Du nicht herum.

Des innergemeinschaftlichen Erwerbs.

Der Steuerberater war nur dann nachlässig, wenn er es unterlassen hat, auf die Erteilung einer USt-ID trotz KU hinzuweisen.

HIer kann man es höchstens mit einem Vergütungsverfahren § 18 (9) versuchen. Ob das Erfolg hat, darf bezweifelt werden. Der FRagesteller hätte die Belastung ja vermeiden können, indem er eine USt-ID anschafft hätte.

Kommentar von freelance ,

auf die Experten ist Verlass! :)

dh

Antwort
von EnnoBecker,

Inspiriert von wfwbinder ergeben sich hier einige Fragen:

  1. Wann hast du die Buchhaltungsunterlagen 2013 zum Berater gebracht?
  2. Wieviel Vorlaufzeit benötigt der Berater üblicherweise?
  3. Hast du ihn auf mögliche umsatzsteuerliche Sondersachverhalte aufmerksam gemacht, die es besonders zu beachten gilt?
  4. Hast du deine Umsätze 2013 im Auge behalten oder einfach nur so vor dich hingearbeitet?
  5. Hat der Berater dich darauf hingewiesen, dass du auch als KU eine USt-ID beantragen kannst?

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