Frage von PinkiPinkow, 69

Urlaub mit Minusstunden verrechnen?

Hallo ich hab mal eine Frage und zwar geht es darum das ich noch 18 Minusstunden habe, aber da ich leider Morbus Bechterew habe und sehr starke Schmerzen habe ich nun ein Attest bekommen das ich nur noch acht Stunden pro Tage arbeiten darf ( Einzelhandel ) und auch nicht mehr länger als 40 Stunden pro Woche somit kann ich meine Minusstunden nicht mehr einholen. Meine Chefin hat darauf gesagt das ich dann paar von meinen Urlaubstagen ab geben müsste! Die Minusstunden sind so zu stande gekommen das mein Chef meinte er müsste Stunden sparen. Darf er dann drauf besten? Damit ich mal bescheid weiß. Danke für die Hilfe schon mal im Vorraus .

Antwort
von williamsson, 59

In diesem Fall ist der Ausgleich des Zeitkontos Risiko des AG. Du hast ja die Minusstunden nicht von Dir aus genommen, sondern auf Vorschlag des AG. Somit hast Du Deine Arbeitskraft zur Verfügung gestellt, wurde aber vom AG nicht angenommen. Mit Urlaub musst Du Dir diese Stunden nicht verrechnen lassen. Das entspricht nicht dem Zweck des Urlaubs.

Antwort
von wfwbinder, 52

DEr Ausgleich von Minusstunden im Bereich von Arbeitszeitkonten ist das Risiko des Arbeitgebers.

Insbesondere wohl in Ihrem Fall, wo es nciht einmal eine Betriebsvereinbarung zu geben scheint, sondern nur einen Wunsch des Arbeitgebers die Zeit zu verschieben, weil gerade wenig zu tun war.

Siehe hier:

http://www.arbeitnehmer-anwaelte.de/fileadmin/user_upload/Rundbriefe/Rundbrief_2...

Antwort
von KroetenSchild, 46

Das kann so nciht beantwortet werden. Prüfe deinen Vertrag genau und schau, welche Paragraphen sowas regeln. Es wird ja nicht der einzige Fall sein, indem soetwas vorkommt. Grundsätzlich müssen die Minnusstunden abgebaut werden. Entweder du arbeitest mehr (das geht ja nicht), du bekommst weniger Geld (willst du das?) oder du gibts einen oder zwei Urlaubstage her?!

Antwort
von Tina34, 40

Glaskugel ist kaputt - was ist den als Arbeitszeit etc. in deinem Vertrag vereinbart?!?!?

Und was hat die Frage mit einer Finanzfrage zu tun?

Das dürfte eher eine arbeitsrechtliche Angelegenheit sein und es dürfte eher die Frage sein ob du deinen Job behalten möchtest oder nicht.

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