Frage von klPrinz, 130

Untervermietung eines Zimmers - Steueraspekte

Guten Morgen liebe Foraner und Fachleute, ich habe da wieder einige Fragen mit der Bitte um sachliche Antworten:

Ausgangssituation: In einem mit Kredit finanzierten Haus soll(en) ein/einzelne Zimmer untervermietet werden.

Frage 1: Was ist aus steuerlicher Sicht bei der Untervermietung zu beachten ?

Frage 2: Es kann nur eine Pauschalmiete verlangt werden, da für einzelne Zimmer keine "Verbrauchszähler" installiert sind. Was wird bei der Steuererklärung angegeben - die Pauschalmiete mit Nebenkosten oder wie werden die Nebenkosten herausgerechnet ?

Frage 3: Kann die Pauschalmiete von der Kreditbelastung abgezogen werden ?.

Frage 4: Mit welchem Steuersatz wird die Miete versteuert - mit dem persönlichen Steuersatz ?.

Vielen Dank im voraus für Euere Antworten.

Antwort
von Schiko, 116

Kenne die Untervermietung nur durch einen Mieter und meine, gegenüber einem Besitzer sind dies auch Mieter. Die MieteinnahMietmen minus absetzbare Beträge werden dem Gesamt- einkommen zu geschlagen Die Mieteinnahmen haben doch mit der Kredit Rückzahlung nichts zu tun.

Naturgemäß fällt der Durchschnittssteuersatz eines Jahres höher aus, als ohne steuer- pflichtige Mieteinnahmen. Auch hier könnte man von der kalten Progression sprechen.

Als Beispiel: Nach Grundtabelle: 20000 zvE. 2634 Steuer und 13,17% Durchschnitts Steuersatz. +5000 Mieteinnahmen
-------------------------- 25000 zvE. 4039 Steuer und 16,156% Durchschnitts Steuersatz.

5000 mehr verlangen 1405 mehr Steuern dies sind 28,10%.

Ohne kalte Progression 329 zu 13,17% mehr Steuer, die kalte Progression auch Grenz-Steuersatz 1076 höherer Grenzsteuersatz.

Antwort
von EnnoBecker, 102
  1. Dasselbe wie bei jeder anderen Vermietung auch. Zuallererst, ob überhaupt Einkünfte erzielt werden.
  2. Es werden die Einnahmen und die Werbungskosten angegeben.
  3. Glaub ich nicht; die Bank wird ihre Annuität sicherlich trotzdem haben wollen.
  4. Mit welchem denn sonst?

Deine Fragen sind falsch. Sie lassen erkennen, dass du überhaupt keine Ahnung hast und nicht weißt, wo du anfangen sollst (was ja nicht schlimm ist, da muss man sich eben helfen lassen). Deshalb denke ich, dass dir hier Antworten auch nicht weiterhelfen.

Kommentar von LittleArrow ,

Ich teile den Inhalt Deiner Antwort völlig.

Insbesondere wird dieser Teil dem Wunsch nach einer sachlichen Antwort gerecht:

3. Glaub ich nicht; die Bank wird ihre Annuität sicherlich trotzdem haben wollen.

Beim vierten Punkt ist noch eine Ergänzung und damit eine erhebliche steuerliche Verschärfung erforderlich:

mit dem persönlichen Grenz-Steuersatz?.

Mal sehen, ob klPrinz große Augen macht;-) Zusätzlich empfehle ich ihm/ihr noch die frühzeitige Lektüre der Anlage V zur Einkommensteuererklärung sowie der Anleitung zu dieser Anleitung. Letztere ist besonders erwähnenswert, um noch bessere Fragen zu bekommen:-)

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