Frage von Gudrunches, 94

Ich bekam von der Unterstützungskasse 2014 43.000 € Einmalzahlung, es wurde dem Finanzamt gemeldet, bisher kam keine Reaktion, was soll ich tun?

Ich bin Rentner seit 2005 Erwerbsunfähig und die Beiträge 300€ mtl. wurden von der Bufv. weiter gezahlt. Die Auszahlung von gut 43.000€ im zweiten Quartal 2014 wurde vom Arbeitgeber und von mir bei der letzten Steuererklärung an das Finanzamt gemeldet. Bisher keine Reaktion. Das Finanzamt kann ich ja wohl schlecht Fragen, warum sie mir dafür keine Steuer abziehen. Kann mir da jemand weiter helfen? Vielen Dank.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von LittleArrow, 72

Vielleicht will sich Dein Finanzamt erstmal eine Meinung bilden über ein Urteil des FG Rhl-Pfalz. Lies bitte:

Mit Urteil vom 19. Mai 2015 (5 K 1792/12) hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz (FG) die bislang gerichtlich noch nicht geklärte Frage entschieden, ob Arbeitnehmer, die sich beim Eintritt in den Ruhestand für eine Kapitalauszahlung ihrer betrieblichen Altersversorgung entscheiden, diesen Betrag nur ermäßigt versteuern müssen. Das FG hat diese Frage zugunsten der Arbeitnehmer entschieden, allerdings wegen grundsätzlicher Bedeutung dieser Frage die Revision zum Bundesfinanzhof (BFH) zugelassen.

Quelle: http://www.mjv.rlp.de/icc/justiz/nav/85e/broker.jsp?uMen=85e46c89-a044-11d4-a736...

Demnach kommt eine ermäßigte Besteuerung nach § 34 EStG (Fünftelregelung) für diese Auszahlung in Frage.

Deine sehr speziellen Fragen lassen sich mangels Kenntnis Deiner übrigen einkommensteuerlich relevanten Daten kaum beantworten. Warte einfach den Steuerbescheid ab. 


Kommentar von LittleArrow ,

Wenn der Link nicht funktionieren sollte, guck mal hier:

http://www.mjv.rlp.de/Aktuelles/ unter dem Datum 03.07.2015

"Kapitalauszahlung der Pensionskasse ...."

Kommentar von vulkanismus ,

Vergebliche Liebesmüh´ - die neue Sitte hier - erst Frage stellen und sich dann nicht dafür interessieren.

Wenn man es nur immer vorher wüsste.

Kommentar von LittleArrow ,

Wie kommst Du darauf, dass er sich für die Frage nicht mehr interessiert, vulkanismus?  Er kann momentan doch wenig tun, außer zu warten. Na gut, vielleicht noch "Danke sagen";-)

Kommentar von vulkanismus ,

Oder auch eine Frage beantworten (wann wurde die Erklärung abgegeben).

Aber vielleicht schämt er sich ja, weil er erst vor zwei Wochen abgegeben hat und die Frage daher Unsinn ist.

Antwort
von Gudrunches, 52

Hallo

Da ich mich das erste Mal überhaupt in einem Forum angemeldet habe, und übersehen habe anzukreuzen, dass man sich benachrichtigen lassen kann, habe ich bis jetzt auf Anworten gewartet.

Beim nachschauen eben habe ich erst gesehen, dass Antworten vorliegen.

Sorry, bei allen die geantwortet haben und vielen Dank für die Antworten.

Steuerliche Situation, zu versteuerndes Einkommen mit meiner Frau, etwas über 1.800€ mtl.

Unsere Einkommensteuererklärung, seitdem wir Rentner sind, beide Schwerbehindert, ist immer null gewesen.

Renteneintrittsalter 2005 = 50%. Beide.

Meine Firma hat bei Auzahlung der Unterstützungskasse, diesen Betrag dem Finanzamt gemeldet.

Ich selber habe den Betrag in meiner Steuererklärung für 2014 im Januar auf einem gesondertem Blatt, da ich nicht wusste wo es einzutragen ist, angegeben und den Finanzbeanten/tin gebeten es einzutragen.

Es wurde nicht im Steuerbescheid behandelt, es war wie immer Null.

Bitte antworten, falls einem noch was dazu einfällt.

Wahrscheinlich ist wohl dieses neue Urteil aus Rheinland-Pfalz.

Danke.

Gruß 

Kalle

Antwort
von wfwbinder, 44

DEin Sachverhalt ist verwirrend und passt nicht ganz zusammen.

    Die Auszahlung von gut 43.000€ im zweiten Quartal 2014 wurde vom Arbeitgeber und von mir bei der letzten Steuererklärung an das Finanzamt gemeldet.

Was hat Dein Arbeitgeber mit Deiner Steuererklärung zu tun?

Oder meinst Du, der Arbeitgeber hat die Auszahlung dem Lohnsteuerabzug unterworfen?

Wenn Du es in der Steuererklärung richtiger Weise angegeben hast, dann weisst Du auch, wann Du die Erklärung abgegeben hast. Der Tag + 3 Monate bedeutet Du brauchst Dir noch keine Sorgen zu machen, die Erklärung wäre verloren gegangen.

Bezüglich der Höhe der Steuer, könnt u. U. die 5-Jahres-Regelung greifen.

Wie hoch die Steuer tatsächlich ist, kann man Dir nur errechnen, wenn man auch die Rentenhöhe, das Renteneintrittsalter und das Jahr des Renteneintritts kennt.

Antwort
von vulkanismus, 42

Wir reden also einfach von der Einkommensteuer 2014.

Wann hast Du die Steuererklärung abgegeben?

Was soll die Umfrage?

Antwort
von billy, 35

Geduld, Geduld das wird nicht vergessen. 

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