Frage von jojo1969,

Unterliegt Kurzarbeitergeld nicht der Einkommensteuer?

Stimmt es, dass Kurzarbeitergeld nicht der Einkommensteuer unterliegt? Muß man dann für die Zeit der Kurzarbeit keine Steuern bezahlen?

Antwort von wfwbinder,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Es ist steuerfrei, aber es unterliegt als Lohnersatzleistung dem Progressionsvorbehalt.

es wird also zur Ermittlung des Steuersatzes herangezogen mit dem das zu versteuernde einkommen dann versteuert wird.

Antwort von LittleArrow,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Auf das Kurzarbeitergeld wird keine Einkommensteuer fällig. ABER das Kurzarbeitergeld unterliegt dem Progressionsvorbehalt, d. h. zwecks Bestimmung des Steuersatzes für das übrige Einkommen wird das gezahlte Kurzarbeitergeld in die Einkommensbasis eingerechnet.

Der Steuersatz für das übrige Einkommen steigt hierdurch. Allerdings erfolgt diese Einbeziehung nicht bei der monatlichen Gehaltsabrechnung durch den Arbeitgeber, sondern erst bei der nachträglichen jährlichen Veranlagung im Steuerbescheid. Es kommt dadurch regelmäßig zu Steuernachforderungen! Also rechtzeitig hierfür sparen!

Antwort von HAWAY,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Das Wort steuerfrei würde ich so nicht benutzen, da dass Kurzarbeitergeld bei der Ermittlung der Steuerschuld sehrwohl mit eingerechnet wird nach folgenden Rechenbeipiel.....nur Beeispiel zu versteuerndes Einkommen ohne Kurzarbeiter- geld = 100 = Steuersatz 20 % = 20 € Steuer + KUG 100 = 200 = Steuersatz 22 % jetzt werden die 100 mit 22% berechnet also muss ich nun 22 Euro Steuerlast tragen somit bedeutet Progressionsvorbehalt nichts anderes als höhere Steuern mit geschickter Berechnung.

Antwort von Matrix,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Kurzarbeitergeld ist eine Lohnersatzleistung der Arbeitslosenversicherung, wie auch Arbeitslosengeld, um ein anderes Beispiel zu nennen. Der Progressionsvorbehalt hat mit den progressiv ansteigenden Steuersätzen zu tun. Je höher das Einkommen ist, je höher ist der Steuersatz prozentual. Die Steuergesetze sehen vor, dass Lohnersatzleistungen bei der Feststellung des Steuersatzes berücksichtigt werden. Wie daraus eine Steuernachzahlung entstehen kann, soll hier kurz erklärt werden:

http://www.finanz-content.de/steuernachzahlung-fuer-kurzarbeitergeld-22738.html

Antwort von Schiko,

Tatsächlich fällt keine Einkommensteuer an, unterliegt aber dem Progressions- vorbehalt. Rechnerisch wird dem zu versteuerndes Einkommen fiktiv das Ku.Arbeiter Geld dem versteuerten Verdienst zu gezählt, der sich dadurch ergebende Prozentsatz als Steuer für den Normalverdienst berechnet.

Meinetwegen: 20000 zVE.( zu verst. Einkommen) und 2701 Jahressteuer =13,505 %. Plus KA. 05000


Summe: 25000 4106 Steuer und 16,424% Steuer. Es werden statt 2701 ( 20000 zu 16,424) Euro 3284,80 Steuer fällig.

Ergo, nicht 2701, aber auch nicht mit den 5000 4106 Steuer.

MfG.

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