Frage von Randyy, 60

Unterhaltsrückzahlung trotz Hartz4-Leistungen im Vorfeld

Nochmal ein Frage zum Theme Ex-Frau. Selbige hat aufgrund der schlechten finanziellen Lage die letzten Jahre kein Unterhalt vom KV bekommen. Sie bekan UV und Hartz4. Später nachdem der UV ausgelaufen ist nur noch Hartz4 da aber dann eben mehr für die beiden Kinder da ja kein Unterhalt kam. Finanzielle Lage beim KV hat sich gerade ein wenig gebessert da will sie alle aufgelaufenen Unterhaltszahlungen Pfänden. Was ja auch ihr gutes Recht ist. Nun ist meine Frage ob sie die komplette Summe Pfänden kann die als Unterhalt berechnet wurde,oder ob das vom Jobcenter geleistete Geld davon abgezogen werden muss.So würde sie meiner Meinung ja doppelt kassieren.

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Antwort
von Randyy, 54

Mir gehts eigentlich eher um das geleistete Hartz4-Geld. UV zahlt der Vater ans JA zurück das wurde abgezogen. Aber sie hat ja die ganzen Jahre mehr Geld vom Jobcenter bekommen weil kein Unterhalt da war. Wenn der Unterhalt jetzt nachträglich kommt müsste sie das doch ans Jobcenter zurückbezahlen (oder der KV) sonst hätte sie ja doppelt Geld bekommen.

Kommentar von cyracus ,

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So wie Du es jetzt hier gemacht hast, kriegt derjenige Deine Worte wohl gar nicht mit. Setz Deine Worte einfach nochmal dorthin, wo sie hingehören.

Antwort
von wfwbinder, 49

Es müßte doch ggf. auch ein Titel der Unterhaltsvorschusskasse bestehen.

da müsste ganz genau aufgepasst werden, dass man nicht doppelt zahlen muss. Die UV wird sich den Anspruch aus dem Titel den die Frau erwirkt hat, an sich abtreten lassen.

Antwort
von Gaenseliesel, 41

versteht sich doch eigentlich von selbst. Sie kann nur das pfänden lassen an Unterhalt, was i h r zusteht. Der UV wird behördlich zurückgefordert werden. K.

Antwort
von VirtualSelf, 35

Ist eine diffizile Sache.

Letztlich wird alles, was sie pfänden lässt, beim JC aktuell als Einkommen angerechnet. Heißt: sie hat davon nüscht.

Dennoch ist sie VERPFLICHTET, ihre vorrangigen Ansprüche ggf. auch mittels Pfändung durchzusetzen.
Alternative ist: das JC geht direkt den Unterhaltsverpflichteten an; heißt: nicht sie, sondern das Amt betreibt die Pfändung.

Ob und inwieweit Unterhaltsansprüche überhaupt für die Vergangenheit geltend gemacht werden können, ist eine andere Frage; das Amt darf nur Anspruchsübergang nach § 38 SGB II anmelden, sofern Unterhaltsansprüche auch tatsächlich bestehen.

Dazu ist - sehr einfach und platt gesagt - Grundvoraussetzung, dass diese in der Vergangenheit nachweislich eingefordert worden sind.

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