Frage von goodBank,

Ungleichheiten der Besteuerung in der EU und Folgen der Krise: Fall Irland

Irland ist/war bekannt für steuerliche Vorteile bzw. lukrative Steuermodelle für Firmen, speziell für Investoren oder Investmentvehikel. Nun wackeln die Banken dort und es gab ja schon Stützungsgelder der EU.

Ist das nicht irgendwie absurd, wenn in der EU solche Ungleichheiten möglich sind und letztendlich die starken Länder dann diese Länder stützen müssen, die derartige Steuervorteile bieten? Mir fällt hier auch Zypern ein.

Denke ich hier falsch? Oder was verstehe ich hier nicht korrekt?

Antwort
von SBerater,

so kann man es sehen. In Irland gab und gibt es geringe Steuern für viele Parteien. Viele Finanzvehikel, die in der EU angesiedelt sind, liegen in Irland. Das liegt an der Besteuerung wie auch an den DBAs, die das Land mit anderen Ländern hat. Damit können Finanzinstitute international agieren.

Damit wurde viel Kapital nach Irland transferiert, der Bankensektor wuchs überproportional. Und damit stiegen auch die Risiken. Der Staat muss nun die aufgeblasenen Banken retten. Und das ist teuer. Und sicherlich kann man es so sehen wie du es siehst.

Man denke nur an die Depfa.

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