Frage von KleinAnleg, 87

Unfall mit Pkw bei der Heimfahrt von der Arbeit. Steuer?

ich hatte vor einigen Monaten einen kleinen Unfall mit meinem Pkw bei der Heimfahrt von meiner Arbeitsstelle. Nun hat mir jemand erzählt, ich könne die Kosten bei der Steuer ansetzen. Das ist mir neu.

Nun ist es so, dass ich meinen Pkw nicht reparieren werde, weil der schon sehr alt ist und der Schaden gering. Der Schaden beim Gegner liegt bei 750 Euro, die ich wohl selbst zahlen werde wg. der Mehrkosten durch Rückstufung bei meiner Versicherung.

Kann ich die 750 Euro bei meiner EkSt-Erklärung angeben?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von LittleArrow, 87

Du findest alle Details unter: https://www.smartsteuer.de/portal/lexikon/U/Unfallkosten.html

Kommentar von KleinAnleg ,

ausführlicher geht's nicht.

Danke!

Antwort
von mig112, 77

Nein, kannst du natürlich nicht!

Das du die K-Haftpflicht nicht in Anspruch nehmen willst, ist deine private Entscheidung.

Absetzbar wären nur nachgewiesene Reparaturkosten am eigenen Fahrzeug.

Kommentar von katalog49 ,

Wie verträgt sich diese Antwort mit:

Bei kleineren Unfallschäden am Wagen des Unfallgegners ist es häufig günstiger, dass Sie bei einem von Ihnen verschuldeten Unfall an stelle Ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden an dessen Fahrzeug ersetzen. Die bezahlten Kosten können Sie ebenfalls als Werbungskosten von der Steuer absetzen, soweit es auf dem Weg zur Arbeit oder einer Dienstreise zu dem Unfall gekommen ist.

aus

http://www.arbeitsgemeinschaft-finanzen.de/steuern/werbungskosten/absetzbarkeit-...

Kommentar von mig112 ,

Meine Antwort ist falsch, Entschuldigung!

Zu den berücksichtigungsfähigen Unfallkosten gehören auch Schadensersatzleistungen, die der ArbN unter Verzicht auf die Inanspruchnahme seiner gesetzlichen Haftpflichtversicherung selbst getragen hat (H 9.10 [Unfallschäden] LStH).

Kommentar von katalog49 ,

Finde ich gut, wenn jemand auch mal zugibt, dass er falsch lag. Dafür gerne einen DH!

Wichtig vielleicht noch, dass, falls man nun seine KH-Versicherung in Anspruch nimmt, den durch den SFR-Verlust entstanden Aufwand nicht steuerlich geltend machen kann. Ist aber wohl verständlich, da der dann ja jährlich ermittelt werden müsste. Und dann möchte ich mal den Finanzbeamten sehen, der das tatsächlich auf Richtigkeit prüfen will und kann.

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