Frage von Sascha1987, 82

Umzugskosten werden nicht anerkannt,da angeblich keine berufl. Veranlassung vorlag (Arbeistzimmer!)

Hallo zusammen,

es ist mir etwas schwer gefallen, meine Frage kurz und knapp zu präzisieren. Ich habe folgendes Problem:

2012 habe ich einen neuen Job als Außendienstmitarbeiter angefangen. Mein Areitgeber hat keine Büros von denen aus ich agiere sondern ich bin entweder unterwegs oder arbeite von zuhause. Ich habe zu diesem Zeitpunkt noch in meiner 24qm großen Einzimmerwohnung gewohnt, was mir das arbeiten sehr schwer gemacht hat. Im März 2013 bin ich dann mit meiner Freundin zusammen in eine größere Wohnung mit eigenem Arbeitszimmer umgezogen. Das Arbeitszimmer hat das Finanzamt voll angerechnet in meinem Steuerbescheid. Nur die Umzugskosten sind laut denen nicht absetzbar, weil keine berufliche Veranlassung des Umzugs vorliegt.

Wie sollte ich meinen Einspruch jetzt begründen? Den neuen Arbeitsplatz hatte ich schon in der St-Erkl. als Grund angegeben..... Habt ihr eine Idee?

Für eure Mühe bedanke ich mich im Voraus! Viele Grüße ein verzweifelter Außendienstmitarbeiter

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Antwort
von wfwbinder, 74

JA, wo liegt denn die berufliche Veranlassung, das ist dann auch die Begründung.

Bist Du (entscheidend) näher an den Arbeitsplatz gekommen? Da Du von Daheim arbeitest vermutlich nicht. Aber evtl. näher an die Kunden.?

Was ich im Moment in der Frage sehe, ist der Grund mit der Freundin zusammen zu ziehen. Der Grund wäre für die steuerliche Abzugsfähigkeit nicht ausreichend.

Kommentar von EnnoBecker ,

Womöglich ist die Freundin eine außergewöhnliche Belastung, die Sonderausgaben verursacht.

Antwort
von Gaenseliesel, 63

Hallo,

du musst hier die Notwendigkeit des Umzugs für deine berufliche Tätigkeit nachweisen können !

Dies könntest du doch mittels alten Mietvertrag (zu beengter Wohnraum) nachweisen.

Bei deiner berufl. Tätigkeit ist ein separates Arbeitszimmer somit zwingend notwendig geworden ;-)

In einer 1- Raumwohnung Berufliches und Privates zu trennen, ist mit zunehmenden Arbeitspensum auf Dauer nicht zumutbar.

Ist sicher eine Einzelfallentscheidung und ein wenig Glück auf einen Finanzbeamten mit Einsehen zu treffen, gehört auch dazu.

Ein Versuch ist es Wert. Diese Begründung ist für mich (neben der eigentlich notwendigen Nähe zum Arbeitsplatz) plausibel, dies könnte der Bearbeiter aber anders sehen.

K.

Antwort
von EnnoBecker, 48

Ich sehe ebenso wie wfwbinder und das Finanzamt auch keine berufliche Veranlassung.

Statt der neuen Wohnung hättest du dir ja auch einfach ein Büro mieten können.

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