wfwbinder am 17.05.2009 um 14:51 Uhr
Ich hatte gerade eine wohl verrükte Idee, aber nicht so realitätsfern wie man meinen könnte.
Steinbrück hat eine gut Einnahmequelle verpaßt. Anstatt die Umweltprämie-Gebrauchtwagen zu verschrotten, hätte man die doch in Bausch und bogen an die "Afrika-Autoexporteure" verscherbeln können.
Folgen: Einnahmen für die Deutsche Staatskasse, Auslastung von Schiffsraum, trotzdem die Autos von deutschen Strassen, bessere Mobilität in Afrika.
Wäre es nicht eine gute Lösung gewesen?

man sollte die afrikan. staaten nicht falsch einschätzen. in vielen ländern gibt es mittlerweile eine einfuhrblockade für so alte autos bzw. die einfuhr wird über hohe kosten erschwert.
und viele bürger dort haben es nicht mehr nötig, unsere altautos zu kaufen, weil ein grosser teil der bevölkerung mittlerweile genügend geld hat, sich ein neueres auto zu leisten.

Ich finde die Idee nicht besonders erbauend mir vorzustellen, dass der Staat als Unternehmer auftreten soll. Zudem würde er mit Wissen der eingeschränkten Verkehrstüchtigkeit mangelhafte Fahrzeuge an kaufkraftschwächere Länder verkaufen. Ich finde das auch unethisch...

möglich wäre das sicher, aber ich glaube, daß es mit einem der Grundgedanken der Abwrackprämie widersprechen würde, nämlich, daß man die "alten Stinkautos" von der Straße holt und durch neuere umweltfreundlichere Autos ersetzt.
Weder verrückt noch blöd. Jeder normale Kaufmann würde so handeln anstatt Werte zu vernichten.
Hallo wfwbinder, die Idee ist überhaupt nicht verrückt und zeichnet den guten Geschäftsmann aus! (Verrücht, aber.... leider blieb keine andere Auswahl im Umfrageblock).
Diesen Gedanken verfolgte ich auch schon, denn es ist durchaus schade um so manchen Oldtimer, das er in der Presse landet, anstelle in Entwicklungsländern nicht nur noch gute Dienste zu leisten, sondern auch noch Grundlage für viele neue Existenzen in Afrika bildet. (KFZ-Werkstätten, Zulieferbetriebe, sowie kostengünstige Lösung für manchen Firmangrüder gleich welcher Art).
Das wiederum könnte einen Wirtschaftsaufschwung in Entwicklungsländern verursachen, was dann automatisch die Nachfrage an hochwertigen Konsumgütern erhebt. Somit könnte sogar die deutsche Wirtschaft (Industrie und Export) doppelt profitieren!
Schade, dass Vater Staat nicht weiterdenkt! Schulden machen ohne Ende, aber einkommenproduzierende Aktivitäten vernachlässigen.
Schönen Gruß pepe33
Wie oben schon erwähnt, würde es dem Ursprungsgedanken der Umweltverbesserung widersprechen, den unsere Bundesangie vorangestellt hat. Da müsste man die Geschichte anders aufbauen. Übrigens ist meine Möhre (ASTRA Kombi mit LPG-Anlage) jetzt auch schon 9 Jahre alt bei knapp 290.000 km. Und der TÜV hat mir soeben die uneingeschränkte Verkehrstüchtigkeit bestätigt! FREU

das würde ja dem sinn, autos aus umweltgründen aus dem verkehr zu ziehen widersprechen. zumal dann die kontrolle nicht gegeben wäre, das die autos auf anderem wege doch hier blieben und benutzt würden. ich finde solch ein ansinnen hanebüchen und total daneben
Eine neue Form des Kolonialismus ???
Die Idee finde ich nicht schlecht, aber ich glaube der Staat möchte nicht das die duetschen Wagen, die evtl. nicht mehr voll fahrtüchtig sind, in Afrika etc. weitergenutzt werden.
Ich könnte mir auch vorstellen, das die Kosten für den Transport einen kleinen Teil der Prämie "auffressen".
Aber es wäe sicherlich sinnvoller als die Auto-Presse.
Für alle, die bei der Abwrackprämie benachteiligt wurden, gib es eine Interessante Website: http://www.volksabwracken.de Das ist eine Mitwrackzentrale. Die Mitglieder bilden eine Selbsthilfegruppe, einer kauft das neue Auto, ein anderer verschrottet sein altes, dann teilen sie sich die Umweltprämie. Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen hier.
Aber es gibt doch die ersten Ermittlungen weil Leute Autos mit gefälschten Papieren von den schrotthändlern ausser Landes gebracht haben.
Du hast aber natürlich Recht. kann man nicht machen.