Frage von Frei123,

Umsatzsteuer im B2B-Umfeld aufheben. Weniger Aufwand für alle Beteiligten

ich frage mich oft, warum es die USt für Firmen gibt, heisst: warum wird diese nicht aufgehoben, wenn sich Firmen Rechnungen stellen. Dann würde man sich all die Regelungen sparen, wer wann wem wieviel Prozent USt in Rechnung stellt. Dann diese USt-Voranmeldungen, die Vorsteuer etc.

Wieso lässt man die nicht komplett weg bei Firmen-zu-Firmen-Geschäften und lässte letztendlich nur die (Privat-)Konsumenten die USt zahlen. Letztendlich ist das doch jetzt schon so.

Wieso der ganze Aufwand? Wo ist mein Denkfehler?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Meandor,

In einem Nettoallphasensystem mit Vorsteuerabzug zahlt letztlich immer der Privatkonsument die Umsatzsteuer, da alle anderen den Vorsteuerabzug haben.

Der Übergang der Steuerschuldnerschaft bei Vorgängen im Inland wird immer weiter erweitert. Während es nur Problembranchen waren, wird es wohl über kurz oder lang zum Standard werden.

An den USt-Voranmeldungen wird sich aber trotzdem nix ändern. Der Staat wird die Kohle weiterhin monatlich haben wollen.

Antwort
von EnnoBecker,

Kein Denkfehler. Der Weg geht ja schon in diese Richtung. Jedes Jahr wird der 13b-Katalog länger.

Kommentar von Frei123 ,

ok. Dann setze ich mir den 13b auf Wiedervorlage. Oder lass mir bei jeder Änderung eine eMail senden :)

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