Frage von Pixelpusher28, 36

Umsatzsteuer: berufliche Einnahme ohne ausgewiese USt., wie damit verfahren?

Hallo,

ich bin seit kurzem selbstständig und umsatzsteuerpflichtig. Nun wurden mir berufliche Reisekosten erstattet, allerdings ohne ausgewiesene Umsatzsteuer. Was mache ich mit dieser Einnahme auf meiner monatlichen Umsatzsteuererklärung, bzw. gibt's da irgendwas zu beachten? Vielen Dank im voraus.

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Antwort
von wfwbinder, 34

Was Du einnimmst ist Umsatz, also musst Du aus dem Betrag Steuer abführen. Oder hast Du die Fahrkarte, oder worum es ging bei Dir nicht verbucht und gegen Übergabe des Belegs, direkt erstatten lassen?

Antwort
von hildefeuer, 36

Wenn Du schon an solch einer enfachen Buchung scheiters, gehen Deine Kenntnisse bzgl. kaufmännischer Buchhaltung gegen null. Besser Du suchst Dir jemanden der Buchhaltung kann und nicht erst erlernen muss. Bei einigen Volkshochschulen werden auch Kurse angeboten.....

Antwort
von vulkanismus, 30

Die Reisekosten haben doch nichts mit der Umsatzsteuer zu tun.

Wohl aber mit Deiner Gewinnermittlung.

Gehörst Du zu denen, die an der falschen Stelle sparen (kein Steuerberater)?

Kommentar von EnnoBReloaded ,

Auf jeden Fall hat der Fragesteller hier Miese gemacht.

Kommentar von EnnoWarMal ,

Die Reisekosten haben doch nichts mit der Umsatzsteuer zu tun.

Reisekosten hat derjenige, der mit einem Transportunternehmen und/oder einem Tankstellenbetreiber einen Vertrag abschließt.

Wenn ich mit dem Zug zu einem Kunden fahre und mir das Ticket dafür gekauft habe, habe ich Reisekosten, die entsprechend den Grundsätzen des Umsatzsteuerrechts behandelt werden.

Wenn ich meine Leistungen beim Kunden abrechne, habe ich einen Umsatz, der ebenfalls nach den Grundsätzen des Umsatzsteuerrechts behandelt. Und gemäß § 10 (1) Satz 2 UStG ist Entgelt alles, was der Leistungsempfänger aufwendet, um die Leistung zu erhalten, jedoch abzüglich der Umsatzsteuer.

Hat der Kunde mir also 100 Taler gegeben mit den Worten "Hier, für die Bahnfahrt.", so habe ich 84 Taler davon für mich und 16 für das Finanzamt.

So einfach kann Steuerrecht sein.

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