Frage von KarlDerGrosse,

Terminfenster für Mahnung unbestrittener Forderung

Sehr geehrte Forenteilnehmer,

es betrifft den Sachverhalt einer unbestrittenen Forderung, da die Leistung bestätigt wurde, durch den AG, aus 09/2007 !

Es kam nun zur umgehenden schriftl. Bestätigung jedoch mit einigen Differenzen.

Man hat dann die nicht angreifbaren akzeptieren müssen, unter gesondertem Hinweis wg. terminl. Verschleppung, und danach seine Rechnung gestellt.

Jetzt bekommt man umgehend per E-Mail die Nachricht, daß der AG sich nicht genötigt fühlt, diese Rechnung nun zu begleichen.

Dort beruft man sich auf §14 UsStG. mit angehängter PDF-Datei sowie einem Internetlink zu Juris.de als entlastende Beweismittel.

An sich kein Problem für die dem Sachverhalt nach geht es um eine berechtigte Forderung und da spielt die Steuergesetzgebung ja wohl eine untergeordnete Rolle.

Es wäre wohl seltsam, daß Steuerberater jetzt schon als Rechtsanwälte tätig werden.

Also sucht der Schuldner durch arglistige Argumente einen Weg sich der Zahlung zu entziehen.

Auch noch kein Problem, die regelmäßige Verjährung endet ja mit dem 31.12.2010!

Nun aber die Frage, wann darf man denn nun die nötigen Schritte wie erste und folgende Mahnung einleiten?

Erst nach den 30 Tagen gesetzl. Frist oder gleich sofort, wg. Zahlungsverweigerung?

Und es ist wieder mal kein Rechtsbeistand oder Beratung hier so möglich, dies ist voll bewußt.

Danke

Hilfreichste Antwort von obelix,

nochmals auffordern zur zahlung mit entsprechender frist (2-4 wochen) mit hinweis, dass danach juristische schritte folgen.

verstreicht das zahlungsziel, mahnbescheid beim amtsgericht besorgen und zustellen. oder einen RA beauftragen.

Antwort von Bernd2009,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wenn es sich um eine unbestrittene Forderung aus 09/2007 handelt, war die Forderung bereits zu diesem Zeitpunkt zur Zahlung fällig. Was wurde seit 09/2007 unternommen, um die Zahlung zu erwirken ?? Achtung: Wenn keine Bemühungen nachweisbar sind und der Zahlungspflichtige davon ausgehen konnte, dass die Forderung (warum auch immer)nach dieser langen Zeit nicht weiterverfolgt wird, kann die sogen. Verwirkung infrage kommen. Ich nehme an, dass es sich um eine Handwerkerleistung handelt. Evtl. bei der Handwerkskammer bzw. direkt beim Amts-/Mahngericht Hilfe suchen.

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