Frage von kerstinq,

Taugen Weine als Geldanlage?

Oder mehr fuer Sammler und fuer den Rest doch eher was zum trinken?

Antwort
von Snooopy155,

Frag mal die vielen Winzer, die sich als zusätzliche Altersvorsorge edle Weine auf Lager genommen haben, was die heute mit diesen Weinen machen müssen, um sie zu kapitalisieren. Der heutige Weintrinker will in der Regel keinen gereiften Wein mehr, der fragt nur noch nach junger Ware. Damit ist der Markt für Spitzenweine sehr klein geworden und die Anbieter von solchen haben auch ausreichend Lagerkapazität und brauchen keine Spekulanten ohne eigenes Lager.

Antwort
von Rat2010,

Es gibt - jedenfalls in München - den einen oder anderen Kreis und in den Kreisen Experten, mit denen man einkaufen kann. Mein Problem: Meine Weine schmecken mir wesentlich besser!

Je nach Lage gibt es ab 35, manchmal auch erst ab 100 € Tropfen, die das Zeug zur Geldanlage haben. Man muss sie dazu aber perfekt einkaufen, perfekt in den Keller bringen, der Keller muss perfekt sein, man darf sie nicht trinken, es darf (klimatisch, tektonisch und auch sonst) nichts passieren aber das wichtigste kommt jetzt:

Man muss dann, wenn man ihn wieder verkaufen will jemanden finden, der für den Wein auch bereit ist, das Geld, das man sich vorstellt zu bezahlen. Der hat dazu das Risiko, dass von dreißig Flaschen acht kaputt sind und du das Risiko, dass er das sagt, obwohl alles ok ist.

Auch sonst Gelegenheitssammler nur ihr Geld. Experten können damit auch Geld anlegen. Aber eben nur, wenn und so lange es einen Markt gibt. Bei Wein ist alles noch eine Ecke schwieriger!

Antwort
von Typderfinanzen,

Probieren kannst du es, empfehlen würde ich es nicht. Für sowas benötigst du Fachkenntnis und vorallem ein gutes Startkapital. Weinepreise steigen i.d.R. mit zunehmenden Alter des Weins, also ist das nicht eine Anlage von 2-3 Monaten sondern eher locker 6-10 Jahre.

Antwort
von qtbasket,

Wenn du ein professionelles Weindepot einrichtest und nur die edelsten grand cru aus Bordeaux und Burgund einlagerst, könntest du mit viel Glück auch Geld verdienen, es ist eben eine Spekulation auf den Geschmack der Weinliebhaber. Niemand weiß doch, ob St. Petrus eben auch in 20 Jahren noch mega in ist. Man muss auch die richtigen Jahrgänge auswählen.

Also: hohe Investitionen in fachgerechtes Equipment und Fachkenntnisse und etwas Glück, dann könnte das klappen. Aber die Wahrscheinlichkeit zur Kapitalvernichtung ist für alle anderen ziemlich groß. Von Weinfonds kann man nur abraten - die sind alle dubios.

Ansonsten sollte man die Finger davon lassen und auf solide Finanzprodukte zur Geldanlage setzen.

Antwort
von Schmitti,

Ich denke, dass man in diesem Fall tatsächlich ein Kenner sein sollte. Auch die Lagerung und alles kostet ja Geld. Ich habe mich dagegen entschieden.

Antwort
von Privatier59,

Um Wein als Geldanlage nutzen zu können muß man schon sehr viel Sachkenntnis haben und bereit sein, große Summen zu investieren. Die normale Supermarktware wird nämlich niemals an Wert gewinnen.

Kommentar von EnnoBecker ,

Aber immerhin 11....12 Prozent!

Wo kriegt man das sonst noch?

Kommentar von Privatier59 ,

...und der Anleger wird immer glücklicher je mehr das Guthaben sich verringert. Eine echte Alternative zu frustigen Aktienanlagen. Allerdings sei bei diesem Anlagegut trotzdem eine gewisse Diversifizierung zu empfehlen und zwar in Form von Beimischung mit Aspirin für den Tag danach.

Kommentar von HilfeHilfe ,

Hallo

meinst du Promille ???

Antwort
von ostseekanal,

Als Winzer bestimmt mit den richtigen Lagerungsmöglichkeiten und der bestimmten Masse um damit ein Geschäft zu führen. Ich denke mit 10 Flaschen ist es den Aufwand nicht wert. Und dann sind da noch die Experten die sie auch wirklich ohne Sonneneinstrahlung etc. lagern.

Antwort
von freelance,

das ist was für Kenner. Geld damit zu verdienen, ist schwer.

Letztendlich bleibt jedoch immer noch der Genuss des Trinkens, wenn es denn ein guter Tropfen ist.

Antwort
von Carpenter,

Braucht man da nicht ine paar sehr tiefgehende Kenntnisse und dazu noch ein große Anzahl an Weinen, damit man davon wirklich profitieren kann?

Antwort
von robinek,

Dann empfehle ich Dir aber schon in Alkohol anzulegen! Da bekommst Du mindestens 40%

Kommentar von robinek ,

Nachtrag: Bier ca. 5-6% - Wein ca. 9% - Ouzo ca.38% - Fernet ca. 39% usw.

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