Frage von Ehrenamtlerin, 5

Tariferhöhung 1.3.14 gibt Sozialversicherungspflicht. Könnte Beschäftigungsumfang reduzieren, Rat?

Habe Info vom Arbeitgeber bekommen, die Tariferhöhung zum 01.03.14 führe bei mir dazu, daß ich der Sozialversicherungspflicht unterliege, das bedeute dann höhere Abzüge, aber ich wäre dann auch in der Krankenkasse mit Krankengeld. Wenn ich das nicht will, könnte ich den Beschäftigungsumfang reduzieren auf 3,10 Stunden (Woche). So ganz versteh ich das nicht, bisher bin ich privat versichert, bin eigentlich Beamtin, bin nebenbei ehrenamtlich (mit Aufwandsentschädigung) tätig (bin doppelt als Übungsleiter tätig nebenher). Was ratet Ihr mir? Und muß ich dann wirklich nochmal Krankenkasse zahlen? Zahle doch schon die private Kranken- und Pflegeversicherung. Danke Euch für Info und guten Rat, was ich tun soll. Bis 16. Mai muß ich antworten, sonst werde ich als sozialversicherungspflichtige Beschäftigte angemeldet und soll noch eine Mitgliedsbescheinigung meiner Krankenkasse vorlegen.

Antwort
von barmer, 3

Ja, wenn die 400 EUR für den Minijob überschritten werden, tritt Sozialversicherungspflicht ein. Das gilt grundsätzlich auch für Beamte mit Beihilfeanspruch.

Ob es Sinn macht, über diesen Weg in die GKV zu kommen, kann mit diesen spärlichen Angaben nicht beurteilt werden, ich vermute, eher nicht.

Die Vertragsgestaltung erscheint mir aber dubios. Die Aufwandsentschädigung ist an den Tarif gekoppelt ? Oder fehlen da ein paar Sätze zwischendurch ?

Gruss

Barmer

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