wfwbinder am 06.10.2009 um 16:36 Uhr
Es gab ja bei der Linken die Idee der Börsenumsatzsteuer, nicht gut.
Aber es gibt doch Produkte, wie die Verbriefungen von Forderungen, Derivate, seltsame Anleihen und Zertifikate, bei denen keiner mehr leicht erkennen kann, worum es geht.
Was hieltet Ihr von einer Emmissionssteuer auf Produkte die nciht einen klaren Hintergrund haben, als Dinge verbriefen, Ansprüche begründen (sollen), die nicht eindeutig erkannbar sind. Also die Produktgruppe, die zu Schäden bei den Anlegern geführt haben udn die Krise (mit-)begründet ahben.
Nicht betroffen wären damit: Staatsanleihen, Aktien, Währungs- udn Aktienoptionen, Bank- und Unternehmensanleihen, Hypotheken- udn öffentliche Pfandbriefe.
Betroffen: Verbriefungen von Krediten, Zertifkate aller Art,
Die Steuer würde bei der Ausgabe fällig werden. 1 %. Das Geld ginge nicht in den Haushalt sondern in das Sondervermögen der Soffin udn wäre zur Tilgung der Bundeszuschüsse einzusetzen.

die abgrenzung der produktgruppen wird das problem sein. aber vom ansatz ist es eine gute idee.
ich denke, die banken sollten auch mehr eigenkapital hinterlegen bei einigen produkten. oder banken, die systemkritisch sind, sollten auch mehr vorhalten als kleinere.

die idee dazu finde ich gut!
wie obelix schreibt wird das problem sein die einzelnen produkte dementsprechend zu klassifizieren.
generell sollte man, an der börse, nur das kaufen was man versteht.wenn man nicht dahinter steigt lieber die finger davonlassen.
Wer wird unser neuer Finanzminister? Weder KOch noch Guttenberg sondern unser Forumsbester wfwbinder!;-))
wfwbinder am 6. Oktober 2009 18:01 Wenn ihr mir das androht, steige ich aus der Riege der Schreiber aus.
Mir würde schon ein klitzekleiner Beratervertrag mit 10 T-Euro monatlich beim neuen Minister genügen.
sehr bescheiden, ich werde Herrn von und zu irgendwo mal fragen!
Halte ich grundsätzlich für eine gute Idee, Problem wird die Definition der Produkte sein!!!
Wenn dann auf alles ! Vielleicht kann man diese erziehlten Gelder dann dazu verwenden, dass wir keine weitere Steuererhöhung z. B.(MwSt) bekommen !

Ich halte das für eine gute Idee, habe aber, wie andere hier auch, etwas Zweifel, ob das mit der Abgrenzung wirklich gut funktionieren könnte.
Die Abgrenzung würde nach der Methode erfolgen die in Detuschalnd z. B. gegenüber Italien gilt.
n Italien ist alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist. Bei uns ist alles verboten, was nciht ausdrücklich erlaubt ist.
Also ganz einfach nur ein Katalog von Produkten, die nciht betroffen sind.
Aktien
Anleihen in den Währungen ....., die bei Fälligkeit mit dem Nennbetrag zurück zuzahlen sind.
Anleihen in den Währungen ..... Die mit Aktien des Unternehmens getilgt werden können, was die Anleihe herausgegeben hat.
Pfandbriefe unabhängiger Staaten in den Währungen ....
Anleihen die auf ein Edelmetall lauten udn mit dem Wert in diesem Edelmetall körperlich unterlegt sind.
Dann noch eine Beschreibung der Akteine, Immobilien udn Geldmarktfonds.
Dachfonds nur, wenn sie zu 100 % die vorgenennten Werte enthalten.
Alles andere zahlt.
italien? jetzt verstehe ich das mit berlusconi auch :) viva italia!
die idee ist gut. ich würde bei einigen produkten gleich noch die steuer deutlich erhöhen :)