Frage von Goldman2,

Stimmt es, dass man als Beamter der gefeuert wird auch seine Pensionsansprüche verliert?

Frage steht oben... Und wenn ja warum? Ich meine auch wenn man wegen irgendwas gefeuert wird dann hat man immer noch in die Rentenkasse eingezahlt und alles, dass kann man dann doch nicht wegnehmen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von gammoncrack,

Ja, nach einer Entlassung aufgrund von Vergehen, verliert der Beamte seine Pensionsansprüche.

Allerdings muss der Dienstherr ihn dann in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichern. Das ist natürlich logisch, da ja kein gekündiger AN oder jemand im Strafvollzug seine bereits erworbenen Rentenansprüche verliert.

Antwort
von FREDL2,

Der Dienstherr ist zur Nachversicherung verpflichtet. Das heißt, er muss für die Zeiten im Beamtenverhältnis die Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile zur gesetzlichen Rentenversicherung nachbezahlen. Dafür entfällt der Pensionsanspruch.

Die Arbeitnehmeranteile muss er deswegen übernehmen, weil die Grundgehälter der Beamten 1957 mit der Begründung gekürzt wurden, das sei der Eigenbeitrag der Beamten zu ihrer Altersversorgung.

Die Nachversicherung stellt den ehemaligen Beamten i. d. R. aber wesentlich schlechter als einen Angestellten.

Das gilt bundesweit - ausser in Baden-Württemberg. Dort hat man die Wahl zwischen Nachversicherung und Altersgeld.

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