Frage von mivo2011 20.04.2011

Steurhinterziehung?

  • Antwort von Meandor 20.04.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du kannst die Sache natürlich ans Finanzamt melden. Die werden aber erst Mal prüfen, ob überhaupt ein Mietverhältnis bestand, dass einem Fremdvergleich stand hält, denn Mietverhältnisse unter Angehörigen sind immer kniffelig.

  • Antwort von qtbasket 20.04.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Grundsätzlich darf jeder auch anonym einen Steuerbürger beim Finanzamt anschwärzen - das ist natürlich vom Gesetzgeber so gewollt.

    Nur ist der Geldtransfer in einer Ehe nicht steuerpflichtig - also irgendetwas musst du falsch verstanden haben, und Beweise hast duch keine mehr...

    Ziemlich aussichtslos deine Absicht....

  • Antwort von gandalf94305 20.04.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich nehme mal an, daß Ihr im Haus der Schwiegereltern getrennte Wohnungen hattet. Wenn dies der Fall ist und das Geld an die Schwiegereltern mit einem Verwendungstext "Miete" oder ähnlich überwiesen wurde, handelt es sich tatsächlich um eine Einnahme aus Miete für die Schwiegereltern. Ein Mietvertrag muss nicht schriftlich abgeschlossen werden - es gibt auch mündliche Verträge. Dennoch kann man das als gemeinsame Lebensplanung und damit einen Haushaltsbeitrag interpretieren, d.h. die Chancen, ohne schriftlichen Mietvertrag etwas zu erreichen, sind recht gering - zumal das ja wirklich nach "eins Auswischen" riecht.

    Freiwillige Leistungen Deinerseits im Rahmen der Familie (Ausbau des Dachgeschosses, Überlassung des Pkw) sind freiwillig und daher kannst Du dafür nicht nachträglich eine Kompensation verlangen.

    Das mit dem "immer mehr Geld fordern" ist natürlich schlecht und verwerflich, wenn es unberechtigte Forderungen sind, aber was den Kindesunterhalt anbelangt, so wird dieser in jedem Fall geschuldet und kann auch durch die Mutter nicht einfach aufgegeben werden. Hier musst Du in den sauren Apfel beißen und zahlen... es geht hier schließlich um die Finanzierung des Lebensunterhalts auch Deines Kindes.

  • Antwort von Snooopy155 20.04.2011

    Wenn Du Deinen Kindern Taschengeld gibst, dann müssen Deine Kinder doch auch darüber keine Steuererklärung abgeben. Ihr habt damals als Großfamilie in dem Haus der Eltern Deiner Frau gelebt, da ist es selbstverständlich, dass man solche Leistungen erbringen kann.

    Im Übrigen hat Dein Anwalt schon recht, da bleibt Dir ausser Unterhalt zahlen wohl nichts anderes übrig.

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