Frage von mivo2011,

Steurhinterziehung?

Hallo, ich habe eine Frage und hoffe das mir jemand helfen kann. Habe 18 Jahre mit meiner Frau im Haus ihrer Eltern gewohnt. Mittlerweile geschieden. Das Haus wurde gebaut und ich habe monatlich Geld an die Schwiegereltern als Miete überwiesen. Hatte aber nie einen Mietvertrag und mit diesem Geld wurde der Kredit abbezahlt. Nach der Trennung von meiner Ex gehört mir also nix da ich nie was schriftlich gemacht habe. Ich weiss das war naiv. Ist nun aber mal so. Habe auch noch das Dachgeschoss ausgebaut und ihr das Auto gelassen. Aber auch da wäre lt. Auskunft vom Anwalt nichts zu holen. Stimmt das so? Jetzt, wo meine Ex dauernd Stress macht und immer mehr Geld fordert(KIndesunterhalt) meine Frage. Könnte ich dem Finanzamt einen Tip geben das dieses Geld nie versteuert wurde und wenn ja was würde passieren? Ich hoffe es kann mir jemand Antwort geben.

Antwort von Meandor,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du kannst die Sache natürlich ans Finanzamt melden. Die werden aber erst Mal prüfen, ob überhaupt ein Mietverhältnis bestand, dass einem Fremdvergleich stand hält, denn Mietverhältnisse unter Angehörigen sind immer kniffelig.

Antwort von qtbasket,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Grundsätzlich darf jeder auch anonym einen Steuerbürger beim Finanzamt anschwärzen - das ist natürlich vom Gesetzgeber so gewollt.

Nur ist der Geldtransfer in einer Ehe nicht steuerpflichtig - also irgendetwas musst du falsch verstanden haben, und Beweise hast duch keine mehr...

Ziemlich aussichtslos deine Absicht....

Antwort von gandalf94305,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich nehme mal an, daß Ihr im Haus der Schwiegereltern getrennte Wohnungen hattet. Wenn dies der Fall ist und das Geld an die Schwiegereltern mit einem Verwendungstext "Miete" oder ähnlich überwiesen wurde, handelt es sich tatsächlich um eine Einnahme aus Miete für die Schwiegereltern. Ein Mietvertrag muss nicht schriftlich abgeschlossen werden - es gibt auch mündliche Verträge. Dennoch kann man das als gemeinsame Lebensplanung und damit einen Haushaltsbeitrag interpretieren, d.h. die Chancen, ohne schriftlichen Mietvertrag etwas zu erreichen, sind recht gering - zumal das ja wirklich nach "eins Auswischen" riecht.

Freiwillige Leistungen Deinerseits im Rahmen der Familie (Ausbau des Dachgeschosses, Überlassung des Pkw) sind freiwillig und daher kannst Du dafür nicht nachträglich eine Kompensation verlangen.

Das mit dem "immer mehr Geld fordern" ist natürlich schlecht und verwerflich, wenn es unberechtigte Forderungen sind, aber was den Kindesunterhalt anbelangt, so wird dieser in jedem Fall geschuldet und kann auch durch die Mutter nicht einfach aufgegeben werden. Hier musst Du in den sauren Apfel beißen und zahlen... es geht hier schließlich um die Finanzierung des Lebensunterhalts auch Deines Kindes.

Antwort von Snooopy155,

Wenn Du Deinen Kindern Taschengeld gibst, dann müssen Deine Kinder doch auch darüber keine Steuererklärung abgeben. Ihr habt damals als Großfamilie in dem Haus der Eltern Deiner Frau gelebt, da ist es selbstverständlich, dass man solche Leistungen erbringen kann.

Im Übrigen hat Dein Anwalt schon recht, da bleibt Dir ausser Unterhalt zahlen wohl nichts anderes übrig.

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