Frage von Iduna,

Steuerrückzahlung nach Elterngeld + Mini-Jon ?

Hallo !

Wir sind letztes Jahr Eltern geworden & wollen nun unsere Steuererklärung machen. Jetzt habe ich etwas Angst, dass die Elterngeldzahlung zu einer Steuerrückzahlung führen kann. Zunächst, wir sind verheiratet. Ich war vor der Elternzeit jahrelang Alleinverdienerin mit der Steuerklasse 3 (diese habe ich jetzt noch immer) & bekomme ein Jahr Elterngeld (ca. 1300,-Euro). Vor dem Elterngeld habe ich Mutterschaftsgeld von meiner Krankenkasse + einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld von meinem Arbeitgeber erhalten. Mein Mann ist Student & arbeitete die letzten zwei Jahre geringfügig auf 400,- Euro-Basis. Er zahlt ja deshalb nur geringfügige Sozialabgaben. Er hat die Steuerklasse 5. Elterngeld ist ja steuerfrei. Der Grund für meine Sorge ist aber der so genannte "Progressionsvorbehalt", unter dem Sozialleistungen wie das Elterngeld stehen. Muss ich bei einer gemeinsamen Veranlagung mit einer Steuerrückzahlung rechnen? Ist eine getrennte Veranlagung besser? Oder mache ich mir ganz um Sonst Sorgen, weil mein Mann ja noch Student + Mini-Jobber ist. Kann mir jemand helfen?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von MadRampage,

vorab: Es geht nur darum, wann und wie Ihr die Steuern zahlt. Die Steuern werden aufgrund Eurer Einkünfte berechnet und mit der einbehaltenen (Lohn)steuer verrechnet:

  • wurden zu wenig steuern einbehalten (Wegen Ehegattensplittings mit Klasse III+V), so kommt eine Steuernachzahlung

  • wurden zu viel Steuern einbehalten (Wegen hoher Werbungskosten und oder Sonderausgaben), so kommt eine Steuerrückerstattung

Durch Nutzung des Ehegattensplittings mit Klasse III+V seit ihr zu Abgabe der Steuererklärung verpflichtet, wobei die Klasse III+V nur den monatlichen Einbehalt der Lohnsteuer bestimmt, NICHT zu zu zahlende Steuer!

nun zur eigentlichen Frage: Der Progressionsvorbehalt macht sich nur dann bemerkbar, wenn neben den steuerfreien Einkünften wie Elterngeld auch steuerplfichtige Einkünfte im selben (Steuer)Jahr bestehen. Da ein Mini-Job NICHT zum zu versteuerndem Einkommen zäht, stehe ich in Deiner Frage keine steuerplfichtige Einkünfte und somit keine mögliche Steuernachzahlung

Antwort
von HilfeHilfe,

Hallo

habt ihr die letzten Jahre eine St.Erklärung gemacht ? Falls ja wird das FA eh auch dich/euch zukommen.

Ansonsten SteuerWiso kaufen

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