Frage von Rentenfrau,

Steuern - Zuschuß Pflegeaufwendungen - zählt's beim Finanzamt, wenn Geld der Mutter gezahlt wird?

Wegen Zuschuß Pflegeaufwendungen der Mutter und Steuern sparen, brauch ich noch Rat. Zählt es für das Finanzamt, wenn ich die Kosten für die Pflege - einfach der Mutter aufs Konto überweise? Denn sie zahlt davon die geplante polnische Pflegerin. Es ist momentan alles in Planung, noch kann sich die Mutter mit den Geschwistern die nebenan wohnen noch versorgen, doch Demenz schreitet voran, es wird alles eine Frage der Zeit sein. Bin für jeden guten Rat dankbar. Eine Heimunterbringung kommt nicht in Frage, Mutter soll auf jeden Fall Daheim bleiben können.

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von meyerhofer,

wir haben dir doch in dieser Woche in deiner ähnlichen Frage schon mehrmals geantwortet Evtl. muß ich f. Mutter Unterhalt zahlen , sie braucht Pflege, Rente reicht nicht, spar ich Steuern?Warum jetzt noch mal eine neue Frage aufmachen.Bei dir liegt alles in der Zukunft, genaues weißt du nicht und deine Mutter hat eine Rente von 800,-- und ohne Pflegestufe, Eigenheim, gespartes und und und.... kannst du alles steuerliche vergessen. -Informiere dich bei der sozialen Hilfe in deinem Wohnort- -auch gibt dir das Finanzamt persönlich Auskunft- wenn du hingehst - aber mit dem, was du uns hier vorgibst kannst du keine klare Antwort erhalten.

Kommentar von Rentenfrau ,

Hallo meyerhofer, meine Frage war, ob das Geld für die Pflegeunterstützung direkt auf das Konto der Mutter laufen kann, ob das fürs Finanzamt ausreicht. Natürlich ist alles noch in Planung, aber es kann auf einmal (je nach Gesundheitszustand der Mutter ) rasant schnell gehen und daher möchte ich soviel Rat und Infos - wie es nur geht. Sorry, daß Du das anders siehst, aber ich kann Dir sagen, es ist echt eine krasse Lage, hätte nie gedacht, daß das bei uns in der Familie mal so kommt - wir haben diesbezüglich auch keine Erfahrungen, aber einige hier haben das schon erlebt, daher bin ich sehr dankbar von ihnen Rat zu bekommen.

Kommentar von meyerhofer ,

wir haben dir in dem anderen Beitrag aber mitgeteilt, dass das Finazamt vorerst außen vor ist, egal ob du deiner Mutter überweist oder die Polin direkt bezahlt. Deine Mutter hat Rente, hat Haus vor 8 Jahren weitergegeben usw. usw.

was willst du noch mehr wissen??? mit dem was du geliefert hast, gibt es keine Antworten mehr. Da gibt es ganze Bücher darüber.

Hat deine Mutter Ersparnisse, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, Wohnrecht im abgegeben Haus usw. ? das wird alles berechnet und das Finanzamt weiss alles. Auch das Wohnrecht im vormals eigenen Haus wird als Einkommen berechnet. Meine Mutter ist 102. Pflegeheim mit Stufe zwei, gute Rente, trotzdem muss noch das Sozialamt zu zahlen. Erst wenn du dann von denen zur Zahlung herangezogen wirst, kannst du ,wenn die zumutbare Eigenbelastung überschritten wird, ans Finanzamt gehen.

Jetzt warte erst mal ab, denn das vorherige Wissen nutzt dir nichts, wenn du noch nicht weisst , was im Einzelnen auf dich zukommt.

Kommentar von Rentenfrau ,

Danke meyerhofer, Mutter hat keine großen Ersparnisse (nur so ca. 2000 Euro auf dem Konto), keine weiteren Einkünfte als Rente, sie hat Wohnrecht und zahlt keine Miete, das Haus hat sie mit ihrem Mann vor ca. 8 Jahren an den einen Sohn übergeben. Ich warte erst mal ab, was der Antrag auf Pflegestufe bringt, dann schau mer weiter. Ich wollte einfach nur möglichst viele Eventualitäten vorher abgeklärt haben, bzw. mir Rat und Hilfe holen.

Antwort
von imager761,

Selbstverständlich kann man Elternunterhalt als außergewühnliche Belastung in seiner Steuererklärung angeben. Allerdings wirkt sie erst über dem individuellen zumutbaren Eigenanteil hinaus steuermindernd.

Wichtiger wäre, einen Antrag auf sog. "Pflegestufe 0" bei der Krankenkasse zu stellen. Auch unterhalb eines Pflegebedarfes von 45 Minuten würde Sachleistungen von 100-250 EUR / Mon. gewährt, wenn sie denn als Demenzkranke einer Betreung bedarf :-)

G imager761

Kommentar von Rentenfrau ,

Danke imager761, der Antrag auf Pflegestufe läuft, noch ist nichts entschieden. Von der Sachleistung bei Pflegestufe 0 hab ich schon gehört, aber das geht wohl nur über spezielle Demenz-Einrichtungen, doch Mutter wohnt auf dem Dorf, da gibts das leider nicht.

Antwort
von Privatier59,

Unterhaltsleistungen an Eltern sind als außergewöhnliche Belastungen steuerlich absetzbar. Ob das allerdings dann zu einem Steuervorteil führt hängt davon ab, ob der zumutbare Eigenanteil überschritten ist:

http://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fergew%C3%B6hnliche_Belastung

Nur mal als Beispiel: Verdient ein alleinstehender kinderloser Steuerpflichtiger 60 TEUR im Jahr, so muß er die ersten 4.200,--Euro selber finanzieren.

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