Frage von zeeek81,

steuerliche Berücksichtigung einer unregelmäßigen Nebentätigkeit

Hallo zusammen,

ich bin Angesteller und würde gerne zusätzlich für eine Universität im Rahmen eines Fernstudiengangs Klausuren korrigieren. Die "Aufträge" würde unregelmäßig anfallen und der Verdienst würde 1.000 EUR pro Jahr sicherlich nicht übersteigen. Ich habe vor bei meinem Arbeitgeber diese Nebentätigkeit anzuzeigen und interessiere mich nun dafür, wie ich diese zusätzlichen unregelmäßigen Einkünfte versteuern muss. Normalerweise würde ich diese einfach zu meinen Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit hinzuaddieren. Allerdings habe ich vor kurzem gelesen, dass man monatlich bis zu 400 EUR Brutto für Netto dazuverdienen darf. Ich frage mich nun, ob ich für diese unregelmäßigen und vergleichsweise niedrigen Zusatzeinnahmen Steuern zahlen muss.

Für Ihre Antworten möchte ich mich bereits im Voraus herzlichst bedanken!

J.B.

Hilfreichste Antwort von wfwbinder,
  • Diese Art Tätgikeit muss dem Arbeitgeber angemeldet werden. Aber eine Zustimmung ist nciht erforderlich, oder anders, es darf nciht verweigert werden.

  • Man kann in der Tat, entweder im Rahmen eines 400,- Euro jobs bis zu 400,- Euro dazu verdienen, aber selbst versteuern muss man nur dann nciht, wenn der Arbeitgeber neben den pauschalen Sozialversicherungsbeiträgen von 30,77 % auch noch pauschale Lohnsteuer in Höhe von 2 % abführt.

  • Eine weitere Möglichkeit ist, dass der AG es als kurzfristige Beschäftigung (höchstens 50 Tage, oder 2 Monate) mit 25 % pauschla versteuert.

  • So wie beschrieben ähnelt es es aber eher einer freiberuflichen Tätigkeit. Wie ist denn der Vertrag mit der Nuniversität ausgestaltet?

Antwort von zeeek81,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hallo!

zunächst einmal vielen Dank für Ihre Antworten!

@wfwbinder: Der Vertrag mit der Uni ist in Form eines Lehrauftrages ausgestaltet. Das dürfte einen Werkvertrag sehr nahe kommen, da eine Vergütung von X €/h dort angegeben wird. Tatsächlich wird dann aber nicht nach Zeit, sondern nach der Anzahl der korrigieren Arbeiten abgerechnet. Vielen Dank für den Hinweis; ich muss mich mal erkundigen, ob die Uni neben den pauschalen Sozialversicherungsbeiträgen von 30,77 % auch noch pauschale Lohnsteuer in Höhe von 2 % abführt. Sollte das der Fall sein, müsste ich das Geld ja nicht versteuern (wenn ich das richtig verstanden habe)!?

@marbella1at: Fahrtkosten etc. fallen für mich nicht an. Ich bekomme die Arbeiten zugeschickt und muss diese dann einfach nur korrigieren.

Antwort von marbella1at,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich bin auch der Meinung, dass es sich hier um freiberufliche Einkünfte handelt. Bei 1.000 euro Einnahmen würde ich mir keine grossen Gedanken um die Steuer machen. Du hast ja noch Ausgaben auch, wie z.B. Fahrtkosten etc. sodass vielleicht kein allzugrosser Gewinn rauskommt. Den gibst Du in Deiner Einkommensteuererklärung dann als Selbständige Einkünfte an und gut isses.

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