Frage von GebtmireinenRat,

Steuerfreiheit für monatliche Vermögensausgleichszahlung

Hallo! Meine Frau und ich haben uns getrennt und wollen unsere finanziellen Angelegenheiten in meinem Ehevertrag regeln. Wir haben 3 Häuser, von denen eines jetzt verkauft wurde. Sie hätte von mir einen sechsstelligen Betrag erhalten müssen. Da ich allerdings gemeinsame Schulden mit dem Verkaufserlös bedienen mußte, kann ich das derzeit nicht. Sie will aber aus der Haftung für die anderen Häuser raus und gewährt mir eine Stundung auf den Betrag, der ihr zusteht. Ich soll diesen über mehrere Jahre abzahlen. Damit bin ich einverstanden. Aber der Notar hat das in seinem Vertragsentwurf eine "Leibrente" genannt. Das ist diese Zahlung aber nicht und eine Leibrente müßte sie ja auch als Einkommen versteuern. Können wir die Pflicht zur Versteuerung beseitigen, wenn wir es nennen was es ist. Es ist schlicht eine Abzahlungsleistung auf den gestunden Vermögensausgleich! Oder gibt es noch andere Wege?

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Antwort
von Privatier59,

Ich sehe da nur die Möglichkeit, die abzuzahlende Summe in dem Ehevertrag ganz konkret zu berechnen und zwar sowohl was den Gesamtbetrag betrifft wie auch hinsichtlich der Raten. Zudem muß der Hintergrund dargestellt werden. In der Tat halte ich den vom Notar gewählten Begriff der Leibrente für problematisch da mißverständlich. Ich würde das aber gegenüber dem Notar ausdrücklich thematisieren und zwar nicht erst im Beurkundungstermin. Da nämlich hätte der Notar keine Gelegenheit die Sache ausführlich zu prüfen. Den steuerlichen Aspekt muß man dabei unbedingt ansprechen.

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