Frage von jenstignel, 7

Steuererklärung, Einkünfte aus Vermietung, erster Antrag

Liebe Alle, zum 1.1.2013 habe ich mir eine kl Eigentumswhg gefault, die vermietet ist. Nun werde ich meine erste Steuererklärung machen müssen. Daher einige Fragen- was gilt es zu berücksichtigen? vom Kaufpreis wurden EUR 10.000 für Sanierungsarbeiten einbehalten, die auch der Energieeffizienz dienen sollen. Wie kann ich den Betrag geltend machen, die Arbeiten werden aber erst dieses Frühjahr 2014 beginnen. Wie kann ich den Kaufpreis, und ggf weitere Erwerbskosten (Notar, Makler, Grdwerwerbstuer etc`?) geltend machen, was muss ich wo eintragen, wie geht das mit der Abschreibung? Hat jmd etw einen Literaturtipp Vielen Dank für eure hilfreichen Tipps, Liebe Gruese Jens

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von wfwbinder, 7

Es ist die Anlage "V" zur Einkommensteuererklärung auszufüllen.

Du kannst Dich entscheiden, ob Du mit nettobeträgen arbeiten willst. Also als Einnahmen die Nettokaltmiete udn als Ausgaben nur die Kosten, die nicht um gelegt werden können.

Oder Brutto. Alle Einnahmen, einschl. Nebenkosten udn alle Ausgaben.

Den Einnahmen sind die Ausgaben gegenüber zu stellen.

Der Kaufpreis, die Notar udn Gerichtskosten und die Grunderwerbsteuer sind die Anschaffungskosten. Die Sind zwischen dem Anteil für Grund und Boden und den Gebäudeanteil aufzuteilen. Auf den Gebäudeanteil hast Du Abschreibungen.

Wurde ein Darlehn aufgenommen? Die Zinsen sind auch abziehbare Aufwendungen.

Die materie ist für einen Laien kompliziert.

Eventuell im ersten Jahr ruhig zu einem Steuerberater, oder Lohnsteuerhilfeverein gehen.

Kommentar von vulkanismus ,

Auweia

Kommentar von wfwbinder ,

Empfehle die Lektüre von § 4 Nr. 11 Steuerberatungsgesetz

Kommentar von vulkanismus ,

Wo steht da was von V+V ?

Kommentar von wfwbinder ,

§ 4 Nr. 11 11. Lohnsteuerhilfevereine, soweit sie für ihre Mitglieder Hilfe in Steuersachen leisten, wenn diese a) Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, sonstige Einkünfte aus wiederkehrenden Bezügen (§ 22 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes), Einkünfte aus Unterhaltsleistungen (§ 22 Nr. 1a des Einkommensteuergesetzes) oder Einkünfte aus Leistungen nach § 22 Nr. 5 des Einkommensteuergesetzes erzielen, b) keine Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, aus Gewerbebetrieb oder aus selbständiger Arbeit erzielen oder umsatzsteuerpflichtige Umsätze ausführen, es sei denn, die den Einkünften zugrunde liegenden Einnahmen sind nach § 3 Nr. 12, 26 oder 26a des Einkommensteuergesetzes in voller Höhe steuerfrei, und c) Einnahmen aus anderen Einkunftsarten haben, die insgesamt die Höhe von dreizehntausend Euro, im Falle der Zusammenveranlagung von sechsundzwanzigtausend Euro, nicht übersteigen und im Veranlagungsverfahren zu erklären sind oder auf Grund eines Antrags des Steuerpflichtigen erklärt werden. An die Stelle der Einnahmen tritt in Fällen des § 20 Absatz 2 des Einkommensteuergesetzes der Gewinn im Sinne des § 20 Absatz 4 des Einkommensteuergesetzes und in den Fällen des § 23 Absatz 1 des Einkommensteuergesetzes der Gewinn im Sinne des § 23 Absatz 3 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes; Verluste bleiben unberücksichtigt.

Die Vermietung einer Wohnung ist weder LuF, Noch Gewerbebetrieb udn auch keine Selbständige Arbeit. Höchstwahrscheinlich nciht Umsatzsteuerpflichtig und dürfte auch kaum über 13.000,- einnahmen erzilen.

Ausserdem ist es für den Tipp nicht relevant, weil ich schrieb "Steuerberater, oder Lohnsteuerhilfeverein." geht er also zu einem Lohnsteuerhilfeverein und es ist ein Fall das die nicht dürfen, wird er zum StB geschickt. Aber es könnte so sein das die dürfen udn dann wäre es für ihn eventuell eine gute Lösung.

Kommentar von EnnoBecker ,

Auweia

Das ist die Antwort, die Mr. Spock endlich mal ein Kompliment von mir beschert, auch wenn ich ihn sonst ja nicht leiden kann.

Ich hätte mir nur gewünscht, dass er auch ausführt, warum das Unsinn ist.

Ich würde es ja tun, bin aber bereits als "frech" abgestempelt.

Antwort
von Snooopy155, 7

Ziehe die Anlage V zur Einkommensteuererklärung zu Rate oder suche Dir einen Steuerberater, falls Dir die Hinweise im Beiblatt nicht ausreichen.

Ob Du die lineare Abschreibung oder die degressive wählst, das hängt von Deinen Zukunftsplänen und Deinem Einkommen ab.

Antwort
von Privatier59, 7

Lieber Einer: Nimm Dir doch einen Steuerberater, nur fürs erste Jahr, und schreib dann in Zukunft die Zahlen in die Kästchen, in die der die auch eingetragen hat.

Antwort
von EnnoBecker, 6
habe ich mir eine kl Eigentumswhg gefault

Das ist genau, was ich immer meine. Viele Leute machen erst mal irgendwas und lassen sich erst dann (wenn überhaupt) beraten, wenn es mindestens fast zu spät ist.

vom Kaufpreis wurden EUR 10.000 für Sanierungsarbeiten einbehalten

Meiner Ansicht nach hast du damit also eine sanierte Wohnung gefault, die 10.000 entfallen damit auf die Anschaffungskosten des Gebäudes.

Kommentar von wfwbinder ,

was ist eigentlich, wenn man eine Wohnung fault, bekommt der Hausverwalter dann ein Freihonorar?

hatte das "faul" überlesen.

Kommentar von vulkanismus ,

Und selbst ein grobes Foul begangen mit dem Lohnsteuerhilfeverein.

Kommentar von wfwbinder ,

Empfehle die Lektüre von § 4 Nr. 11 Steuerberatungsgesetz

Kommentar von jenstignel ,

hä ? meine Frage ist ja gar nicht beantwortet. nur ein dummer Kommentar wurde von dir abgegeben, ungefragt und unqualifiziert!

die stille Unterstellung, dass ich mir den Kauf nicht gut überlegt habe, ist eine Frechheit….

Kommentar von EnnoBecker ,

und unqualifiziert!

Oh. Und: Aha.

Alles klar, und die hA hast du auch gewählt. Übrigens ist das "auweia" von vulki das einzige Richtige in dem ganzen Thread[1]. Aber das kann dir sicherlich egal sein[2].


[1] Noch. Denn ich werde es gleich kommentieren.
[2] Bitte schreib mich nicht an. ich bin schließlich "frech".

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