Frage von Daniel76,

Steuererklärung 2011 : Arbeitslosigkeit, Kind, Elterngeld...

Hallo. Ich habe da mal eine Frage zu meiner Steuererklärung 2011. Folgener Sachverhalt : Ich bin verheiratet und wir haben im Juli 2011 Nachwuchs bekommen. Ich war leider vom 1.1 bis 4.8.11 Arbeistlos. Bis zum 31.8.11 hatte ich die Lohnsteuerklasse 5, meine Frau 3 (ab den 1.9. hatten wir beide 4). Meine Frau hat voll gearbeitet bis zur Geburt (natürlich exkl. der Schutzzeiten) und ist dann in Elternzeit gegangen.
Jetzt zu meinen eigentlichen Fragen: Was ist in unserem Fall ratsam? Eine getrennte oder eine gemeinsame Veranlagung? Was müssen wir wie und wo angeben um die Steuererklärung optimal zu erstellen? (Bis jetzt war die Erklärung für uns immer ein Kinderspiel, alle Angaben haben wir aus dem Vorjahr übernommen und nur die Beträge verändert). Aber in 2011 war zum ersten Mal einer von uns Arbeitslos, wir haben ein Kind bekommen, meine Frau ging in Elternzeit... dies sind alles Dinge mit denen wir in Sachen Steuererklärung noch keine Berührungspunkte hatten und nun haben wir "Angst" etwas zu vergessen oder falsch zu machen. Die "Horrorberichte" in Sachen Rückzahlung und Elterngeld wirken sich da natürlich auch noch mal Angst-auslösend aus. Vielen Dank schon mal im Vorraus, Daniel

Antwort vom Steuerberater online erhalten
Anzeige

Schnelle und günstige Hilfe für Ihre Steuerfrage. Kompetent, von geprüften Steuerberatern.

Experten fragen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von barmer,

Hallo,

aufgrund der langen Arbeitslosigkeit dürfte eine gemeinsame Veranlagung günstiger sein.

Ich denke, der Unterschied dürfte in jedem Fall geringer sein als das Honorar für den Steuerberater.

Kommentar von Daniel76 ,

ok. darf ich fragen warum du dieser meinung bist? ich bin mich nämlich momentan auf allen möglichen seiten am umschauen und habe u.a. folgendes gefunden: "eine getrennte veranlagung wirkt sich auch positiv aus wenn ein Ehepartner steuerfreie Einkünfte wie Arbeitslosen- oder Elterngeld bezogen hat (die dem Progressionsvorbehalt unterliegen) und ansonsten nur geringe oder überhaupt keine steuerpflichtigen Einnahmen vorweist. Dann belasten diese steuerfreien Einkünfte nicht die Progression des anderen Ehegatten." das trifft ja auf uns zu bis auf den punkt " ansonsten nur geringe oder keine steuerpflichtigen einnahmen...". denn vor dem elterngeld bzw. nach der arbeitslosigkeit hatten wir beide relativ hohe Einkommen.

Kommentar von barmer ,

Grobe Daumenpeilung ohne Gewähr.

Aber diese Voraussetzung "keine weiteren Einkünfte" ist ja entscheidend. Und die Tatsache, dass weitere Einkünfte ja bei beiden vorliegen.

Wenn die Verhältnisse bei beiden gleich sind, gibt es praktisch keinen Unterschied zwischen getrennter und gemeinsamer Veranlagung. Mit den Unterschieden wächst dann der Vorteil für die gemeinsame Veranlagung.

Genau ausrechnen kann man das nur mit den Daten und einem entsprechenden Programm.

Kommentar von Daniel76 ,

ja, mir ist ja schon mit ner tendenz geholfen. vielen dank. ausrechnen werde ich das natürlich auch noch und zwar auf beide arten. ich habe jetzt das "elster" programm. reicht das oder sind die kommerziellen zu bevorzugen? ich meine, bekommt man da mehr ratschläge oder tipps wie bei "elster" ? apropos: wenn jemand noch n paar tipps und tricks auf lager hat, bitte sagt mir bescheid. ich bin für jede hilfe dankbar :-)

Kommentar von blackleather ,

ich bin für jede hilfe dankbar :-)

Scheinbar doch nicht. Die wichtigste hast du ja oben selbst ausgeschlossen.

Kommentar von barmer ,

Der Unterschied zwischen "scheinbar" und "anscheinend" ist nur noch wenigen Menschen geläufig.

Antwort
von blackleather,

Was ist in unserem Fall ratsam? Eine getrennte oder eine gemeinsame Veranlagung?

Kommt darauf an, ob die festzusetzende Steuer bei getrennter oder gemeinsamer Veranlagung niedriger ist. Das rechnet euch der Steuerberater aber aus.

Was müssen wir wie und wo angeben um die Steuererklärung optimal zu erstellen?

Alle Informationen zu Einnahmen und Ausgaben bei eurem Steuerberater. Der erledigt dann schon den Rest. Die Angst, etwas zu vergessen oder falsch zu machen ist unbegründet; genau deshalb geht man ja schließlich zum Steuerberater.

Kommentar von Daniel76 ,

Momentan versuche ich die Steuererklärung noch alleine zu machen, deshalb ja auch meine Fragen. Würde ich zum Steuerberater gehen hätte ich die Fragen ja nicht gestellt. Der Steuerberater ist (noch) keine Option.

Kommentar von blackleather ,

Der Steuerberater ist (noch) keine Option.

Deine Entscheidung. Aber dann ist dir leider nicht zu helfen.

Kommentar von Daniel76 ,

was fürn quatsch... bist du von der steuerberatervereinigung? ist doch legitim das alleine machen zu wollen und für fragen gibts ja schließlich "finanzfrage". aber du scheinst wohl eher von der seite "frag-nicht-such-dir-kostenpflichtigen-rat" zu sein. ich will hier auch nicht falsch verstanden werden. ich gönne den steuerberatern auch ihren job und ihre einnahmen, aber wenn man es doch erst mal alleine versuchen will oder geld sparen möchte, dann ist man hier doch an der richtigen adresse. ansonsten könnte man ja hier auf jede frage antworten : geh zu einem rechtsanwalt, versicherungsfachmann usw.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community