Frage von LaPiccola,

Statt des Namens „nach Ausweis fragen“ auf die Kreditkarte schreiben, ist das erlaubt?

Mir ist heute eine Kreditkarte gereicht worden auf der nicht unterschrieben war, sonder es stand nur „nach dem Ausweis frage“ in der Zeile für die Unterschrift. Ist sowas erlaubt? Muss der Verkäufer dann nach dem Ausweis fragen? Wenn der Verkäufer nicht fragt, macht er sich dann strafbar bzw. haftbar für den finanziellen Schaden im Fall eines Kreditkartenbetrugs?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Whishavicale,

Hallo,

ich habe dies auch einmal so gehandhabt. Allerdings ist es mir mit meiner Kickback Kreditkarte jetzt schon zweimal passiert, dass sie ohne Unterschrift in Geschäften abgelehnt wurde. Ich habe der Verkäuferin gesagt, sie könne meinen Ausweis zur Überprüfung bekommen, wollte sie nicht. Die Aussage von ihr war, ohne Unterschrift ist die Karte ungültig und wird nicht akzeptiert. Aus dem Grund habe ich jetzt meine Kickback Kreditkarte (http://www.kickback-kreditkarte.de) nun doch unterschrieben um eventuellen weiteren Ärger aus dem Weg zu gehen.

Antwort
von hildefeuer,

Meine Kreditkarten und Mastero-Karten sind alle nicht unterschrieben. Das mache ich seit Jahren so. Dann hat halt ein Dieb, oder falls ich sie verliere nicht gleich meine Unterschrift zum Nachmachen parat. Genauso halte ich das mit der Gesundheitskarte. Wer mir etwas verkaufen will muss das akzeptieren wenn nicht kaufe ich nix.

Kommentar von EnnoBecker ,

Danke für diesen Hinweis.

Mach ich ab jetzt ebenso.

Kommentar von RatsucherZYX ,

Mir ist lieber, dass der Dieb an dem Versuch meine Unterschrift zu fälschen scheitert. Im Betrugsfall wird sich durch einen Graphologen ermitteln lassen, dass sie gefälscht wurde.

Das hat auch den Vorteil, dass ich mich vertragsgemäß dem KK-Unternehmen gegenüber verhalten habe. Das fordert nämlich bei jeder neuen Übersendung, dass die Karte sofort dokumentenfest / mit Kugelschreiber unterschrieben wird.

Den Perso zu erwähnen kann nur als Wunsch gesehen werden, der außerhalb jeder Vereinbarung angewandt werden soll. Ich würde dringend vor solcher Methode warnen.

Kommentar von Rolf42 ,

Super-Idee - dann braucht der Finder oder Dieb die Unterschrift nicht einmal zu fälschen sondern kann sich einfach selbst eine Unterschrift ausdenken und mühelos auf Karte und Beleg gleich unterschreiben.

Außerdem ist die Bank bzw. das Kreditkartenunternehmen aus der Haftung, weil du deine vertraglichen Pflichten verletzt hast.

Kommentar von SBerater ,

aha. Wenn nicht unterschrieben ist, dann hat es der Dieb doch noch einfacher! Er unterschreibt und dann muss er nichts fälschen, denn er hat ja selbst unterschrieben. So hat er einen Freifahrtsschein, bis dir auffällt, dass die Karte weg ist.

Haftungstechnisch bist du hier mE nicht auf der sicheren Seite.

Antwort
von Rolf42,

Ich würde die Kreditkarte - da sie nicht unterschrieben ist - für ungültig halten.

Genauere Angaben sollten sich in den Vertragsbedingungen des Kreditkartenunternehmens bzw. des Dienstleisters, über den die Kartenzahlungen abgewickelt werden, finden lassen.

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