Frage von dommpy 24.08.2009

Statt 3.900,- € Erstattung wie von StB angegeben 2.800,- € Nachzahlung. Haftung?

  • Antwort von EnnoBecker 25.08.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Haften kann man nur für etwas, wenn ein Schaden eingetreten ist. Wenn die Steuer materiell-rechtlich richtig berechnet wurde, ist dir kein Schaden entstanden. Welche denn auch?
    .
    Der Steuerberater tut dennoch wohl daran, wenn er erläutert, wieso er auf eine andere Zahl kommt als das Finanzamt. Immerhin gibt es ja auch noch die Möglichkeit, dass sich das FA irrt. Außerdem sollte er schon aus Qualitätssicherungsgründen bemüht sein, solche PAnenn in Zukunft zu vermeiden. Oder hast du dir etwa einen "besonders günstigen" Steuerberater gesucht?
    .
    Allein aus der Tatsache, dass das FA dasselbe Zahlenwerk wie der StB verwendet, kann man noch nicht folgern, dass es auch dieselben Schlüsse zieht.
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  • Antwort von wolfi0410 25.08.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das Kinde ist in den Brunnen gefallen, sprich, Du hast seine Rechnung bezahlt. Das macht man nicht!
    Die Arbeit eines StB ist beendet wenn er den vom FA ergangenen Bescheid geprüft hat und dann wird bezahlt und nicht vorher und auch keinen Abschlag.
    Du kannst jetzt mit ihm diskutieren bis zum St. Nimmerleinstag, Ausreden wird er genug finden und ein Druckmittel hast Du nicht mehr in der Hand. Wobei sich die Haftung natürlich nicht auf eine falsch berechnete Erstattung bezieht sondern nur auf eine falsch erstellte Steuererklärung un wenn das FA sagt es hat nichts gestrichen und alles 1:1 übernommen kannst Du ja die ESt. auch selbst nachrechnen, z.B. hier: http://www.parmentier.de/steuer/steuer.htm?steuer01.htm

  • Antwort von wfwbinder 24.08.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn die Steuer richtig ist (also die vom Finanzamt festgesetzt wurde ud keine Versäumnisse des Beraters zu einer höheren Steuer geführt haben, er also keine Anträge, Abschreibungen usw. vergessen hat, dann hat er sich nur bei der Angabe Dir gegenüber geirrt.

    Dafür gibt es aber keine Haftung eine Haftung gäbe es eben nur, wenn er vegessen hätte eine günstige Regelung zu beantragen und dieser Antrag nicht mehr gestellt werden kann.

  • Antwort von jowaku 25.08.2009

    Hast Du schon mal mit dem Steuerberater geredet, wie er das erklärt?

    Hast Du die Zahlen in der abgegebenen Steuererklärung mit dem Steuerbescheid vom Finanzamt verglichen? (letzteres wäre eigentlich Aufgabe des Steuerberaters.)

    Auch beim FA kannst Du mal nachfragen, wie es zu dieser Nachzahlung kommt.

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