Frage von Claxx, 45

Sperre Eigenkündigung?

Da Ihr mir sehr geholfen habt frage ich jetzt einfach für meinen Onkel. Er hat eine neue arbeit aufgenommen. Er hat in der probezeit festgestellt, dass die arbeit nichts für ihn ist. Er hat vier tage gearbeitet. Er hatte eine bandscheiben op. Dachte es wäre alles gut und dem war nicht so. Er muss schwer heben und hat daher heute die arbeit beendet. Kündigung seitens des arbeitgebers nicht möglich. Hausarzt sagt Kündigung auf ärztlichen rat geht wegen bandscheibe nicht. Droht trotzdem eine sperre ?

Antwort
von Gaenseliesel, 28

Hallo,

wenn der Arzt des Onkels aus gesundheitliche Gründen zu einer Kündigung rät - und der Onkel es schafft, dass er es ihm schriftlich bescheinigt und auch dem Arbeitsamt gegenüber begründet - bleibt eine Eigenkündigung ohne Konsequenzen. Möglich ist jedoch, dass das Arbeitsamt eine Untersuchung durch einen eigenen Arzt für notwendig erachtet. 

Ich würde folgendes raten. Dein Onkel sollte noch bevor er selbst kündigt, mit diesem ärztlichen Attest zum Arbeitsamt und die gegenwärtige Situation dort besprechen. Gut und sinnvoll wäre, denn eine spätere Amnesie des Mitarbeiters wäre für ihn fatal, er soll sich eine Zusage schriftlich geben lassen. Es ist auch möglich, dass du den Onkel als Zeuge begleitest.

 Mit diesen Vorsichtsmaßnahmen dürfte dem Onkel keine Sperre drohen !

Kommentar von Claxx ,

Der hausarzt hat heute zu ihm gesagt, dass er wohl keine sperrw befürchten muss. Er hat dort nur vier tage gearbeitet. Heute mit seinem chef gesprochen. Er hat sich auch um einen anderen arbeitsplatz im unternehmen mit der personalabteilung bemüht. Leider gibt es im unternehmen nichts wo er nicht schwer heben muss. Seine bein ist wieder taub und er kann einfach nicht mehr. Der hausarzt sagt aber dass er bei bandscheiben problemen keine attest bekommt. Er meinte auch dass nach vier tage arbeit gerade im neuen unternehmen keine sperre droht. Gesundheit ist wichtiger. Er wird morgen zum arbeitsamt gehen und das schildern. Eins amtsarzt wäre auch ok für ihn. Selbst die narbe am Rücken ist noch sichtbar

Danke für die schnelle antwort. Wir sitzen gerade zusammen und warten auf eure meinungen

Kommentar von Gaenseliesel ,

" nach 4 Tagen droht keine Sperre " ?......darauf würde ich mich nicht verlassen, meinen kann man viel, nur mit der Konsequenz muss dein Onkel dann leben, nicht der Arzt. 

Vielleicht ist man auf dem Amt einsichtig, verkehrt ist dieser Versuch zur gütlichen Einigung erst einmal nicht !

Kommentar von Claxx ,

Ja zumal das amt vom bandscheibenvorfall weiss. Ich glaube denen ist es auch nicht recht wenn er sich einer erneuten op unterziehen muss. Dann fällt er dauerhaft aus. Zumal er sich ja bemüht hat und dem amt nicht auf der Tasche liegen will. Daraus nun eine sperre zu machen wäre ja mehr als ungerecht. Bekommt er einen Fragebogen wo er die Situation darlegen kann ?

Kommentar von Gaenseliesel ,

weiß ich nicht ! glaube eher, dass versucht wird im Gespräch eine Lösung zu finden, womit beide Parteien hoffentlich leben können. 

Es wäre dennoch wirklich anzuraten und durchaus legitim, eine Begleitung an seiner Seite zu haben. Erstens hören vier Ohren mehr als zwei und zweitens hat man einen Zeugen des Gesprächs. 

Gerade beim Umgang mit Behörden sollte man vorausschauend umsichtig sein. Ein gesundes Misstrauen schadet nie !  

Alles Gute!

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