Frage von hoehne1603, 17

Sozialversicherungspflichtig angemeldet trotz Honorarrechnung

Ich habe für eine Firma 4,5 Jahre auf geringfügiger Basis und ab September 2013 fünf Monate auf Honorarbasis gearbeitet. Ich sollte ab Januar auf Steuerkarte eingestellt werden, allerdings war das angebotene Bruttogehalt so gering, dass ich mich mit meinem Auftraggeber nicht einigen konnte und ich den Arbeitsvertrag verweigert habe. Ich habe meine letzte Rechnung ausgestellt und die Firma verlassen. Nun habe ich durch meine Krankenkasse erfahren, das mein Auftraggeber mich ohne mein Wissen als sozialversicherungspflichte Mitarbeiterin für Januar angemeldet und abgerechnet hat statt meine Rechnung anzuweisen. Wahrscheinlich hatte er Angst, wegen einer Scheinselbständigkeit beschuldigt zu werden oder wie auch immer. Es gibt keinen schriftlichen Arbeitsvertrag und wenn nun behauptet würde, das es einen mündlchen gibt, dann kann ich dem nur widersprechen, weil es keine Einigung über die Stunden und das Entgelt gegeben hat. Desweiteren hätte er mich ja rückwirkend für die letzten fünf Monate anmelden müssen und nicht nur für einen Monat. Und schon gar nicht, ohne mich erst darüber zu informieren. Ich habe dem nun schriftlich widersprochen und um Zahlung meiner Rechnung gebeten. Was sagt Ihr dazu?

Antwort
von Frei123, 9
Wahrscheinlich hatte er Angst, wegen einer Scheinselbständigkeit beschuldigt zu werden

das glaube ich weniger. Ich vermute, dass die Lohnbuchhaltung deine Daten weitergegeben und dich angemeldet hat. Es ist weiter keine Tragödie, dass der Arbeitgeber das wieder korrigiert. Das kann der und damit passt wieder alles.

Geh auf den AG zu und bitte um Korrektur. Wenn er deine Rechnung akzeptiert hat, dann kann er die so einfach auch nicht ignorieren.

Kommentar von hoehne1603 ,

Mein Auftraggeber macht die Lohnbuchhaltung selbst. Daher steckt meiner Meinung nach eine ganz bewusste Absicht dahinter. Die Frage die sich stellt ist einfach die, ob ich ohne Einwilligung und ohne Arbeitsvertrag einfach als Angestellte geführt und abgerechnet werden darf. Das kann doch rechtlich gesehen nicht korrekt sein. Desweiteren weiß ich noch nicht einmal mit welchen Bruttoentgelt ich überhaupt abgerechnet wurde. Womöglich wurde noch mein Rechnungsbetrag als Bruttoentgelt zu Grunde gelegt.

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