Frage von simplelife, 26

Sollte man sich vorm Arbeitsgericht Unterstützung eines Anwalts holen?

Sollte man sich bei einem Rechtsstreit der vorm Arbeitsgericht verhandelt wird die Unterstützung eines Anwalts holen oder geht es hier auch anders, da kein Anwaltszwang besteht?

Anzeige
Antwort
von expermondo, 5

Hallo simplelife,

Schau mal bitte hier:
Anwalt Arbeitsgericht

Antwort
von Mikkey, 26

Es gibt mMn einen recht guten, gangbaren Weg -

Vor dem streitigen Verfahren gibt es idR einen Gütetermin. Vor diesem ist eine Beratung durch einen Anwalt nützlich, den Termin kann man aber ebensogut allein wahrnehmen, man erhält dann durch den Richter eine maßvolle Unterstützung.

Bis hierhin das das ganze nur knapp 100€ für den Anwalt gekostet. Erfolgt im Gütetermin eine Einigung, entstehen keine weiteren Kosten.

Geht es in das streitige Verfahren, würde ich nicht mehr auf den Anwalt verzichten wollen.

Allerdings gibt es nicht nur Verfahren zum Kündigungsschutz, bei anders gelagerten Fällen mag sich eine andere "best practice" ergeben.

Antwort
von SurinaTina, 23

Wenn du rechtsschutzversichert bist würde ich auf jeden Fall einen Anwalt dazu nehmen. Sonst geht es evtl auch ohne, je anch Fall um Kosten zu sparen. Die Prozesskosten zahlt sowieso jeder zu gleichen Anteilen. Egal wie es ausgeht.

Antwort
von leoniefi, 22

Ich würde mir auf jeden Fall einen Anwalt besorgen wenn es vor Gericht geht. Schau doch mal hier, da solltest du auch gerade bezügl. Arbeitsrecht einen passenden Rechtsanwalt finden: http://www.rechtsanwaltsuche.de/

Antwort
von Privatier59, 17

"Sollte man" ist schon eine sehr allgemeine Frage. Wer ist denn "man"? Und, worum geht es? Gewiß, es gibt vor der Arbeitsgericht (also der 1.Instanz) keinen Anwaltszwang und wenn man sich einen Anwalt nimmt muß man die Kosten selber zahlen:

http://dejure.org/gesetze/ArbGG/12a.html

Das ist also anders als vor den Zivilgerichten.

ABER: Nur wenige Menschen kennen sich in der Materie des Arbeitsrechts wirklich aus und wissen, was man durchsetzen kann. Da muß jeder selber wissen, ob er es um der Ersparnis willen darauf ankommen lassen will, sich auf ungünstige Vergleiche einzulassen oder gar die falschen Anträge zu stellen. Auf die Hilfe des Gerichts kann man sich nur bedingt verlassen. Das Gericht darf nach der Prozeßordnung nur Anregungen geben, nicht aber einer Partei die Prozeßführung abnehmen. Würde der Richter dagegen verstoßen, könnte er von der Gegenpartei wegen Befangenheit abgelehnt werden.

Antwort
von wfwbinder, 15

Kommt auf den Fall an.

Wenn es um rückständigen Lohn geht, kann man vermutlich auf den Anwalt verzichten.

Bei einem Kündigungsschutzprozess würde ich bestimmt einen Anwalt nehmen.

Bist Du in einer Gewerkschaft? Dann vertreten die Dich.

Antwort
von SBerater, 17

es geht anders, also ohne Anwalt. Und den Grund nennst du selbst. Nur: bist du dir sicher, dass du bei anderen Gerichten immer einen "Anwaltszwang" hast? Ich denke, da iiegst du falsch.

Wenn du einen guten Anwalt hättest, würdest du deine Aussichten sicherlich nicht mindern. Aber die Kosten minderst du auch nicht :)

Ohne den Fall zu kennen, kann man wenig sagen, was der bessere Weg ist.

Antwort
von billy, 14

Natürlich geht das auch ohne Anwalt, kommt immer auch darauf an um was es geht.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten