Frage von kuhhandel,

Sollte man jetzt in Erwartung scheiternder US-Verhandlungen billig Geflügel einsammeln?

Weil wenn es wieder wie im August 2011 nach beinhahe gescheiterten US-Haushaltsverhandlungen um 35% im DAX runtergeht, würde man ja wieder ordentlich verdienen, weil ja, der Volatilität zu entnehmen kein einziger Marktteilnehmer mit einem Crash Anfang 2013 zu rechnen scheint? Und danach bei 5500-6000 alles zurück in Aktien und zwar im DAX blind in K+S, Daimler, Siemens und evtl. auch EON, wenn die bei 11 stehen... Und beim S&P 500 DuPont, Microsoft, Corning, Newmont Mining und in Europa allgemein Delhaize, OMV, GDF, Rheinmetall und evtl. auch DSM, wenn die bei 28-32 sind. Und Bouygues kann ich bei der Gelegenheit ja auch bei 17-18 oder gar noch billiger wieder abfischen...

Auf was sollte man bei der Auswahl der Verkaufsoptionen auf den DAX wertlegen, wenn man mit einer Abwärtsbewegung in den nächsten 3, aber insgesamt sicher über die nächsten 12 Monate hinweg rechnet?

Würde so 5-10% vom Depotvolumen spekulativ auf Verkaufsoptionen zur Absicherung setzen, um später den Aktienanteil weiter auszubauen.

Antwort
von gandalf94305,

Ausnahmsweise eine erstgemeinte Antwort: ich rechne nicht mit 35% Abwärtsbewegung, aber mit höherer Volatilität. Daher bin ich diesmal nicht mit einem Put auf DAX und S&P 500 unterwegs, sondern seit Ende November mit Straddles, d.h. profitiere von steigender Volatilität. Bisher funktioniert es und Gewinne sind schon abgesichert. Mal sehen, wie die Rechnung bis Mitte Januar aussieht.

An meinen Long-Investments ändere ich nichts. Das Fiscal Cliff wird vorbeigehen... und es ergeben sich daher höchstens bis zur Auflösung noch ein paar gute Nachkaufgelegenheiten.

Antwort
von SBerater,

vergiss aber nicht den Goodwill. Der muss passen. Vielleicht droht ja mit den US-Verhandlungen Defaltion, was Goodwill zu einem sachwertigen Geldwert macht, vor allem wenn das KGV bei weniger als 12 liegt. Wenn aber der Goodwill über dem EK liegt und der Goodwill den Badwill aufgefressen hat, dann ist nur bei einem KBV kleiner 2 und bei Rückstellungen kleiner der Inflationsrate was zu holen.

Man sollte auch nicht vergessen, dass vermutlich alles Goodwills, wenn Dax & Co durch Putscheine abgesichert sind, und die US-Bürger einen Call auf ihre Steuerquote kaufen, dass dann der Goodwill vollkommen in der Deflation aufgehen wird, was dann wiederum besser ist die Verschuldung unter dem Kopfkissen zu haben.

Red Bull verleiht Flügel

Antwort
von Privatier59,

Den Gag mit dem Geflügel hattest Du in einem früheren Leben doch schon mal gebracht!

Kommentar von kuhhandel ,

Aber da war die Lage niemals so brenzlig wie heute und der blitzschnelle Deflationscrash als marktbereinigendes Gewitter noch nicht zum Greifen nah!

Antwort
von Mountainman,

Hallo.

Da ich auch mit höheren Umsätzen rechne, hab ich OS auf Dt. Börse gekauft ;-)

Good Luck

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community