Frage von cocobello,

Sollte eine gute Baufinanzierungsberatung auch Fördermittel berücksichtigen?

Es gibt doch so viele Förderungen seitens Staat oder KfW. Sollte eine gute Bankberatung auch Fördermittel berücksichtigen oder haben da die Banken nichts davon?

Antwort
von baufibemu,

Selbstverständlich sollte eine gute Beratung auch Fördermittel beinhalten. So viele Fördermittelgibt es allerdings nicht. Lediglich die Landesfördermittel und KfW-Mittel und diverse Umweltmaßnahmen. Ob die Bank etwas davon hat, spielt keine Rolle. Alles hat seine Vor- und Nachteile und ob die Bank etwas davon hat, spielt ja wohl keine Rolle. Der Kunde bestimmt der Bank, was er möchte. Eine Übersicht der Landesfördermittel gibt es hier http://www.baufinanzierung-bemu.de/experten-baufoerderung.html . Es ist jedoch in einigen Bundesländern rel. kompliziert an die Fördermittel zu kommen, bzw. diese in eine vernünftige Baufinanzierung zu integrieren.

Beste Grüße

Antwort
von Niklaus,

Förderungen gibt es nur dann, wenn du auch etwas zum fördern hast. Energiehaus etc. Ein KfW-Darlehen alleine ist noch keine Förderung.

Wichtig ist das richtige Konzept nicht die Bank oder die Plattform. Nicht unbedingt die zweite Stelle hinter dem Komma beim Zinssatz. Das Konzept sollte so ausgelegt sein, dass der Zeitraum der Finanzierung so kurz wie möglich gehalten werden sollte. Natürlich nicht ohne die nötigen Liquidität. Es macht auch keinen Sinn so viel wie nur irgendwie möglich für die Finanzierung ausgeben. Den dann kann eine Veränderung im Leben schon zur Katastrophe werden (Arbeitslos, lange Krankheit, Wegfall eines Verdienstes). Es sollten auch die erforderlichen Versicherungen mit einbezogen werden Berufsunfähigkeitsversicherung und Risikolebensversicherung für beide Ehepartner. Es gibt kompetente Finanzberater, die arbeiten unabhängig mit einer Finanzierungsplattform und haben damit über 300 Banken zur Verfügung.

Antwort
von hypothekenteam,

Banken bekommen schon eine Vergütung, wenn Sie KfW-Darlehen begleiten, allerdings weniger als wenn Sie eigene Darlehen vergeben. Das könnte erklären, warum man häufig keine Infos darüber erhält. Allerdings gibt es auch viele gute Berater in Banken, die darauf hinweisen.

Auf die KfW-Förderung muß man jedoch auch Anspruch haben. Fast alle Programme bekommen Sie nur, wenn Sie energieeffizient bauen oder modernisieren. Das einzige KfW-Programm (Nr. 124, Wohneigentumsprogramm), das jeder Eigennutzer bekommen kann, ist nicht immer billiger als ein Bankdarlehen.

Generell ist die beste Empfehlung, sich einen unabhängigen Baufinanzierungsberater zu suchen. So einer hat Zugriff auf z.T. über 300 Banken, Versicherer und Bausparkassen, die Baugeld vergeben. Und er hat oft wertvolle Tips für die richtige Tilgungshöhe, Laufzeit, Zinsbindung und auch sonst rund um das Thema Immobilienkauf. Bezahlt wird "so einer" von der gefundenen Bank, denn diese freut sich über einen neuen Kunden, den sie nicht beraten musste und für den der ganze Papierkrieg schon vom Berater erledigt wurde. Gute Berater findet man durch Recherche im Internet, z.B. bei Bewertungsplattformen, wie kennstdueinen . de

Alexander Solya

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