Frage von finanzkrueppel,

Sind Versicherungsangestellte bei Börsendatenanbietern (realtime) professionelle Händler?

Bei der Recherche zu den verschiedenen Angeboten von Trading-Plattformen, Kursversorgern und Chartanalyse-Software fällt mir immer wieder auf, dass Versicherungsangestellte (wegen der Nähe zum professionellen Anlageumfeld?) als automatisch als professionelle Nutzer eingestuft werden.

Dies selbst wenn keine Nähe zum Kapitalanlageumfeld da ist. Da alle Versicherungen in D der Aufsicht durch das BaFin unterliegen, bleibt in den meisten Bedingungen kaum Spielraum ...

gibt´s Kollegen aus der Branche? Wie haltet Ihr es? Erfahrungen was die spätere Auszahlung von Gewinnen angeht oder die nachträgliche Belastung der teilweise horrenden Gebühren für Versorgung mit aktuellem (RT) Kursmaterial?

Danke Carsten

Antwort
von gandalf94305,

Das Gesetz sieht bestimmte Personen automatisch als "professionelle Anleger", wenn sie für ein Unternehmen arbeiten, das sich dafür qualifiziert. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, per Anerkennung zu einem "professionellen Anleger" zu werden, indem ein Broker auf Wunsch eines Kunden dies qualifiziert und festlegt. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, daß einzelne Personen, die als "professionelle Anleger" betrachtet werden, sich von dieser Rolle ausnehmen und als harmlose Privatanleger deklarieren.

Lies doch mal den §31a WpHG: http://www.gesetze-im-internet.de/wphg/__31a.html

Für die meisten Privatanleger sind Abs. 5 und Abs 7 interessant, jedoch regelt das Gesetz auch, daß ein WpDLU "professionelle Anleger" als "Privatanleger" einstufen kann.

Real-Time Kurse gibt es oft kostenfrei und ich sehe keinen Unterschied bei der Auszahlung von Gewinnen. Was meinst Du da? Oder meinst Du "gewerbliche" Kunden?

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