Frage von Acht8 16.07.2012

Sind Finanzunternehmen an der Uni gute Berater für den Vermögensaufbau?

  • Hilfreichste Antwort von Tina34 16.07.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    das sind oft Tricks der Multilevel Marketing Verkaufsstrategie um an Adressen von Studenten zu kommen. Man geht davon aus, dass eine Bindung an den "Berater" entsteht und da man davon ausgeht das ein Großteil der Studenten irgendwann mal gut Geld verdienen wird. Ich habe im Bekanntenkreis ein Paar die von "jung" auf betreut wurden und ich muß sagen - sagenhaft was die im Laufe der Zeit an Versicherungen auf`s Auge gedrückt bekommen haben. Über Sinn oder Unsinn kann man sich da streiten. Aber jemand der mal locker 1300.- € an Versicherungen "abdrückt" finde ich schon heftig.

    Mein Rat - fast jeder unabängige Versicherungsmakler dürfte fairer beraten (auch wenn der Geld verdienen will/muß) als diese Jungs von den "Strukturvertrieben" !!!

  • Antwort von obelix 16.07.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    das ist Teil des Konzeptes der Firmen. Die Berater leben u.a. auch von den Anlegern. Ob es für dich besser ist, einen weiten Bogen zu machen, musst du selbst entscheiden. Auf jeden Fall solltest du dir nicht aufschwatzen lassen.

    Für mich selbst ist klar: ist nichts für mich.

  • Antwort von Livetec 16.07.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Bogen machen. Kann man doch im Internet alles ergooglen wie scheiße MLP ist! ;-)

  • Antwort von LittleArrow 16.07.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es gibt Versicherungsvermittler "Für Frauen von Frauen" und offenbar auch für Studienabgänger in spe. Das ist weder gut noch schlecht per se, sondern ein mögliches Geschäftsmodell für "an der Quelle". Vielleicht sind die Produkte gut? Ob diese Berater gut sind, kann man nicht generell verneinen oder bejahen, ohne Näheres über die Firma zu wissen.

    Man könnte aber auch Produkttests lesen (damit man grundsätzlich weiß, wofür eine Haftpflicht- oder Hausratversicherung nützt) oder zu einem externen Versicherungsanbieter gehen, z. B. einem Versicherungsmakler. Aber einem Versicherungsmakler grundsätzlich zu unterstellen, dass er ein "Sehr Guter" ist und nicht noch wichtigere Interessen haben könnte, halte ich für abwegig. Das grundsätzliche Dilemma entsteht insb. bei den auf sehr lange Laufzeit angelegten Versicherungsverträge, die man nicht mal eben zum Jahresende kündigen kann bzw. sollte.

  • Antwort von Privatier59 16.07.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Diese Unternehmen wollen in erster Linie den Kontakt mit den Studenten und deren persönliche Daten. Man sollte sehr acht geben, dass man nicht Versicherungen u.ä. angedreht bekommt. Ich jedenfalls habe zu meinen Studienzeiten lieber einen großen Bogen um derartige Unternehmen gemacht und es gewiß nicht bereut.

  • Antwort von leuschner44577 16.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Kann man nicht pauschal sagen, ob die gut oder schlecht sind. Es gibt auch dort gute und schlechte Berater.

    Natürlich machen die solche Veranstaltungen nicht aus caritativen Zwecken. Natürlich machen die das, um dadurch Kunden zu gewinnen. Das ist zunächst mal nichts schlimmes. Außerdem macht es auch Sinn, einen Studenten über Vermögensaufbau und Absicherung von Risiken aufzuklären.

    Problematisch wird es leider allzu häufig, wenn die Beratung unter Verkaufsdruck geschieht. Dies kann zwar durchaus überall passieren, ist jedoch bei den Unternehmen, die du meinst am wahrscheinlichsten.

    Einen guten Berater findest du sicher am besten, wenn du dich in deinem Freundeskreis umhörst oder vielleicht auch bei etwas erfahreneren Leuten nach Empfehlungen fragst. Das Internet mit verschiedenen Bewertungsportalen kann dir sicher auch eine Orientierung geben. Lass dir bei 3-4 Leuten mal eine Grundberatung machen und gehe dann zu dem, bei dem du das beste Gefühl hattest.

  • Antwort von Niklaus 16.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das sind schlichtweg Multi-Level-Marketing besser als Strukturvertrieb bekannt. Die Berater sin nciht unabhängig, es sind keine Makler sonder Handelsvertreter nach § 84 HGB und dürfen nur das Vermitteln ,das ihnen ihr Unternehmen vorgibt.

    Im Gegensatz zum Makler.

    1. Ein Finanz- und Versicherungsmakler ist ein Erfüllungsgehilfe bzw. Sachverwalter des Kunden. (siehe hierzu § 93 HGB; Handelsmakler). Er ist unabhängig von allen Versicherungen und sonstigen Finanzdienstleistungsanbietern. Hat gegenüber dem Kunden eine hohe Haftung. Finanz- und Versicherungsmakler sind nur dem Kunden gegenüber verpflichtet. Sie arbeiten mit professionellen Vergleichsprogrammen und habe meist das komplette Produktuniversum zur Verfügung.

    2. Ein Versicherungsvertreter ist der Erfüllungsgehilfe einer Versicherung (siehe hierzu § 84 HGB, Handelsvertreter). Er arbeitet in der Regel für eine oder mehrere Versicherungen (Mehrfachagenten).

  • Antwort von mig112 29.08.2012

    Nein, das Gegenteil ist der Fall!

  • Antwort von LilaBlume 17.07.2012

    Hi, da es glaube ich eh kostenlos ist, kann man sich das mal anschauen und Fragen stellen. Vor Abschluss würde ich aber im Internet vergleichen oder bei anderen Finanzdienstleistern anfragen. Ich würde nicht sagen, dass MLP per se schlecht ist, wenn man es als Serviceleistung betrachtet. Die Verantwortung und Entscheidung solltest dennoch du selbst dafür tragen, was du benötigst und was nicht.

    Damals habe ich mich auch für ein Bewerbungscentertraining angemeldet. Das wurde aber krankheitsbedingt abgesagt. Irgendwie bin ich froh darüber, weil ich vom Typ her sonst ein schlechtes Gewissen gehabt und womöglich etwas abgeschlossen hätte. ;) Jetzt werde ich wo anders super betreut, meiner Meinung nach ist das auch erst nach dem Studium nötig.

    Grüße

  • Antwort von Dirk001 16.07.2012

    Der Sinn des Bewerbungsworkshops ist, euch was zu verkaufen. Also ein uralter und billiger Verkäufertrick.

    Ein Freund von mir hat mal bei der Deutschen Vermögensberatung gearbeitet. Da wird dann in den Schulungen geprahlt, der Leiter hätte letztes Monat 20.000 € "verdient".

    Die Mitarbeiter dort haben oft wenig Sachkenntniss. Waren zuvor z.B. Polizist und sonstwas. Wichtig ist nur sie können verkaufen, verkaufen, verkaufen.

    Ihr seid doch clever genug, sucht euch eure Sachen doch selbst vom Internet raus!

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