Sind Beratungen zur Altersvorsorge in Verbraucherzentralen empfehlenswert?

gefragt von autobusseautobusse am 03.02.2010 um 8:24 Uhr

Ich habe gehört, daß man sich zum Thema Altersvorsorge auch bei den Verbraucherzentralen beraten lassen kann. Vermitteln diese auch Abschlüsse, und sind die Beratungen dort zu empfehlen?

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anonym
beantwortet von Awando am 3. Februar 2010 13:21
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Definitiv nein.

Leider fehlt es an Kenntnis in allen Belangen. Man gibt grobe Anhaltspunkte und verweist dann auf irgendwelche Testberichte.

Allerdings sind die Tests nach Veröffentlichung schon oft wiederholt, man selbst ist kein Musterkunde und diese Tests sind lückenhaft.

Wert der ganzen Geschichte tendiert gegen 0.

Ich wäre ja froh wenn ich etwas anderes berichten könnte. Allein aufgrund meiner ehrenamtlichen Tätigkeit fände ich es gut wenn hier ein wenig Aufklärungsarbeit betrieben würde. Leider taugt diese aber nichts.

Insofern kann man sich die Ausgabe schenken.


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humoer
beantwortet von humoer am 5. Februar 2010 18:05
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Die Verbraucherzentralen haben sich vehement dafür eingesetzt, dass die Dokumentation und die Haftung bei der Vermittlung verschärft wird. Es gibt mittlerweile recht weitreichende Regulierungen. Verbraucherzentralen lassen meines Wissens nur eine Ausnahme zu: die Beratung durch eine Verbraucherzentrale. Die Berater brauchen keine Ausbildung nachweisen, eine Dokumentation per Beratungsprotokoll gibt’s meines Wissens nach auch nicht.

Ich finde, Verbraucherzentralen haben eine wichtige Aufgabe in der Gesellschaft. Sie sollen die Interessen der Bürger gegenüber allen möglichen Organisationen wahrnehmen. Dafür bezahlen wir sie schließlich. Ohne Sachkundenachweis sollten diese bitte Beratungen, für die auch noch ein Honorar verlangt wird, den Fachleuten überlassen.


anonym
beantwortet von Shakotai am 3. Februar 2010 08:49
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Nur begrenzt. Eine qualifizierte Beratung setzt zuallererst einen qualifizierten Berater voraus und diese sind in den Beratungsstellen leider nur sehr sehr dünn gesät. Daher werden die 'Beratungen' nur zu oft von engagierten Laien oder Rechtsanwälten durchgeführt. Und das Ergebnis ist halt sehr oft entsprechend. Aber sehr leicht nachvollziehbar. Oder würden sie einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht den Blech- oder Motorschaden an ihrem Auto reparieren lassen? (Ohne deren Engagement schmälern zu wollen, aber 'nebenberufliche Versicherungsberatung' hat schon zu grossen Schäden in D geführt)

Hinzu kommt, dass nach deutschem Recht in der freien Wirtschaft jemand normalerweise seine berufliche Qualifkation nachweisen muss, ebenso eine Beratungshaftpflichtversicherung bevor er sie überhaupt beraten darf. Ebenso muss die Beratung bei Ihnen protokolliert werden. Dieses müssen die Verbraucherschutzberatungsstellen nicht. Daher würde es im Falle einer Falschberatung durch eine Beratungsstelle für sie zu erheblichen Schwierigkeiten im Nachweis kommen.

Rechtlich sicherer gestellt, wie auch besser beraten sind sie normalerweise bei einem Honorarberater oder einem Makler. Um diese Berufbezeichnung führen zu dürfen sind entsprechende Qualifikationen rechtlich vorgeschrieben. Beide beraten in Ihrem Auftrage, sind also nur ihnen verpflichtet. Der Unterschied liegt in der Abrechnung: Der Honorarberater rechnet mit ihnen ab, dürfte auch ein wenig teurer sein wei der Verbraucherschutz; der Makler rechnet seine Courtage hernach mit den Gesellschaften ab.


anonym
beantwortet von mig112 am 3. Februar 2010 09:26
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Nein, sind in keiner Weise zu empfehlen!

Zudem muß jeder Vermittler eine IHK-Registrierungsnummer besitzen, welche nur bei Vorhandensein einer Vermögensschadenhaftpflicht und Sachkenntnis erteilt wird - die Verbraucherzentralen haben so etwas nicht... :-)


anonym
beantwortet von Gerhardausbw am 3. Februar 2010 10:33
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Das oben gesagte ist komplet richtig. Ich bezweifle auch, daß Sie Dich umfassend beraten, dh. ob diese durch gezielte Fragen für Dich speziel das oder besser noch die richtige/n AV-Produkte herausfildern. Werden wohl eher die "staatlich gewollten" sein, da diese ja auch vom Staat unterstützt werden. Ob diese Beratung auch hinsichtlich der verschiedenen Assetklassen stattfindet, bezweifle ich, obwohl dies viel wichtiger ist, als daaas eine Produkt vonden verschieden Geellschaften zu vergleichen. Nee, wirklich so nicht. Sie zahlen auch keinen Cent weniger, als wenn Sie sich an einen serioesen Makler wenden.



anonym
beantwortet von Senior am 4. Februar 2010 09:39
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Man sollte sich dessen bewußt sein, wer für die Finanzierung der Verbraucherzentralen zuständig ist. Daher auch die Focussierung auf vermeintlich "sicheren" Anlagen wie Schuldverschreibungen des Staates unter Hinweis auf die Staatshaftung (Griechenland läßt grüßen!). Jede Empfehlung der Verbraucherzentrale genau unter die Lupe nehmen und mit dem gesunden Menschenverstand noch mal überprüfen. Ich sage: Hände weg von Geldwerten, die können in der Zukunft auch mal nichts mehr wert sein. Investiere in Sachwerte und setze auf mehrere Pferde.


SACCESSGmbH
beantwortet von SACCESSGmbH am 3. Februar 2010 12:58
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Beratung ja / Abschlüsse nein! Es ist wichtig für diesen Bereich einen kompetenten Partner seines Vertrauens zu finden. Auf die Frage wie soll das geschehen, kann sich jeder folgende Punkte ansehen: wie unabhängig kann beraten werden? Bankberater einzelne Vertreter von Versicherungen und die meisten Unternehmen mit den drei Buchstaben scheiden wohl aus. Man prüft die Kompetenz (Eintragung IHK)oder lässt sich Referenzen benennen. Sie haben Fragen? Jederzeit gerne! Saccess. Info


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