Frage von Kische, 51

Schlechte Beratung zu Versicherungen durch Vertreter Online

Ich habe vor einiger Zeit drei Versicherungen bei einem Vertreter abgeschlossen, sein Name ist durch Support entfernt. Nun habe ich einen Schaden und es hat sich herausgestellt das ich komplett falsch beraten und unterversichert wurde. Ich bin so sauer und der Typ reagiert auf gar nichts, wird sogar frech und droht mir ich soll nicht mehr anrufen. Kann man solche Versicherungsabschlüsse anfechten bei dem Verhalten?

Support

Liebe/r Kische,

der Name des Vertreters ist unerheblich und wurde daher entfernt. Eine Namensnennung kann schnell als Verleumdung ausgelegt werden.

Herzliche Grüsse

Jürgen vom finanzfrage.net-Support

Antwort
von gandalf94305, 42

Wenn ich das recht sehe, ist das einfach ein Versicherungsvermittler wie jeder andere... Kompetenz und Qualität mag ich nicht beurteilen.

Für denn Abschluß der Versicherungen wurde doch sicher ein Beratungsprotokoll erstellt. Ist dieses denn im Einklang mit Deinen damaligen Zielen und Vorstellungen abgefaßt worden? Läßt sich nun eine Diskrepanz zwischen dem Beratungsprotokoll und den tatsächlich abgeschlossenen Versicherungen herstellen?

Wenn ja, dann hast Du in der Tat Ansprüche, die geltend gemacht werden können. Die Kommunikation erfolgt hierbei zur Dokumentation schriftlich. Natürlich könntest Du den Sachverhalt auch im Rahmen einer Erstberatung bei einem Anwalt prüfen lassen.

Falls nicht, obliegt Dir als Versicherungsnehmer natürlich auch eine gewisse Prüfungssorgfalt, um die Angemessenheit von Versicherungen für Deine Lebenssituation plausibel zu beurteilen, d.h. Du könntest auf den Kosten und den Verträgen sitzen bleiben.

Antwort
von barmer, 35

Hallo,

Link durch Support entfernt ist nach seinem Impressum ein Versicherungsmakler. Der haftet für Falschberatung. Allerdings muss man ihm die nachweisen bzw.glaubhaft machen. Der Hinweis auf das Beratungsprotokoll wurde schon gegeben..

Ich würde mich zunächst an die Zentrale von fairberatung24.de wenden und über den Abschluss und den Mitarbeiter berichten. Wenn das nichts bringt, wäre Schadenersatz zu fordern. Ohne Fachanwalt !! wird man das nicht hinbekommen.

Anfechten müsste man gegenüber den Versicherern. Da die aber wahrscheinlich alles richtig gemacht haben, wird das kaum klappen.

Viel Glück

Barmer

Antwort
von Niklaus, 29

Ob du falsch beraten wurdest, können wir hier nicht feststellen. Kannst du es beurteilen, hast du alle Angaben richtig gemacht. Gerne wird hier immer der Fehler bei den Vermittlern gesucht. Nur mit deinen Angaben kann ein optimale Versicherung gefunden werden. Lasse dich von einem anderen Makler beraten und erzähle ihm nichts von den bestehenden Problem und schaue was da herauskommt.

Da also hier ein Unsicherheit besteht, würde ich auf keinem Fall einen Klarnamen hier anprangern. Wenn du nämlich Unrecht hast, kann dass strafrechtliche Konsequenzen haben.

Natürlich gibt es unter Versicherungsmaklern wie in allen anderen Berufen gute und weniger Gute Vertreter ihres Standes.

Aber wenn du ein Protokoll hast, in dem dein Bedarf und deine Wünsche sowie die vorgeschlagenen Lösungen begründet und dokumentiert sind, kannst du versuchen den Makler in Haftung zu nehmen.

Kommentar von mig112 ,

Er hat ONLINE abgeschlossen und nun jammert er; nicht untypisch! ;-)

Antwort
von gammoncrack, 23

Man kann die Frage sicherlich ohne Namensnennung stellen. Das hätte ich an Deiner Stelle auch gemacht. Wenn da nichts dran ist, zt. B. Beratungsprotokoll beschreibt genau den gewünschten Versicherungsschutz, ist das hier schon Verleumdung und kann Dir erheblichen Ärger bringen.

Wenn hier falsch beraten wurde, steht Dir immer der Weg der rechtlichen Klärung offen. Ob das stimmt, kann Dir aufgrund Deiner Fragestellung niemand beantworten.

Antwort
von billy, 19

Wie definierst Du schlecht ? Die Frage stellt zunächst eine Behauptung dar die nicht mit Fakten belegt ist.

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