Frage von soldo,

Schadensberechnung bei Nichtabnahme von Forwarddarlehen?

Hallo, wir haben im July ein Forwarddarlehen über 124T€ für 05/2015 abgeschlossen. Im August haben wir unsere Traumwohnung gefunden und haben unser Haus für das das Forwarddarlehen war im Oktober verkauft (Kaufpreiszahlung 15.01.2013) Wir haben bei der Bank die uns das Forwarddarlehen gewährt hat um einen Pfandtausch gebeten, das wurde aber abgelehnt. Für ein Forwarddarlehen was für 2015 abgeschlossen wurde und es noch zu keiner Auszahlung kam ist ein Pfandtausch bei der Bank nicht vorgesehen, dafür gibt es keinen Vorgang. Nun haben wir die Nichtabnahme beantragt und die bank möchte für das Darlehen knapp 7400€ für den wirtschaftlichen Nachteil (Vorfälligkeitsentschädigung) haben, ist das rechtens und wie kann man prüfen ob die Forderung nicht überzogen ist!? Ich hätte ja mit einer Bearbeitungsgebühr gerechnet aber uns jetzt so viel Geld aus der Tasch zu ziehen für etwas was man in 2,5 Jahren abgeschlossen hat??? Gibt es zu dem Thema Fachanwälte? Danke für Eure Hilfe

Antwort
von LittleArrow,

Zur Überprüfung der Höhe des Nichtabnahmeschadens findest Du hier Antworten, auch von mir, um Hilfe zu finden: http://www.finanzfrage.net/frage/sollte-man-die-berechnung-einer-vorfaelligkeits...

Antwort
von Niklaus,

Ich finde das völlig korrekt. Du hast einen Vertrag und möchtest einseitig zurücktreten. Da stehen dem Vertragspartner doch die Kosten für den Aufwand und der entgangene Gewinn zu. Stell dir vor es wäre umgekehrt,. Wie würdest du das finden?

Kommentar von soldo ,

Hallo, ich finde es auch korrekt es ist nur die Frage ob es 7400€ sein müssen!?

Kommentar von Niklaus ,

Das musst du dir vorrechnen lassen wie die auf diese Kosten kommen. Dann siehst du weiter.

Antwort
von gammoncrack,

Würdest Du das auch machen wollen, wenn die Zinsen inzwischen um 2%-Punkte gestiegen wären?

Die Forderung der Bank ist rechtens. Die Kosten bei einer Nichtabnahme müssten aber im Vertrag selbst aufgeführt sein.

Kommentar von soldo ,

Was meinst Du mit: Würdest Du das auch machen wollen, wenn die Zinsen inzwischen um 2%-Punkte gestiegen wären?

Die Zinsen sind seit dem max. um 0,5% gestiegen!

Kommentar von gammoncrack ,

Das war die bankseitige Formulierung. Auf Dich bezogen wäre die Frage, ob Du das auch machen würdest, wenn Du das Forwarddarlehen zu einem Zinssatz von 7% abgeschlossen hättest und die aktuellen Zinsen bei Immobiliendarlehen bei 10% liegen würden?

Du mussst doch verstehen, dass ein Forwarddarlehen eine Art Wette auf die Zinsentwicklung ist. Hast Du schon mal irgendwo eine Wette gecancelt?

Antwort
von Privatier59,

Die Verbraucherzentrale verfügen über Spezialisten für solche Fragen. Ich würde mich da bei der örtliche nächsten Verbraucherzentrale mal zu einer Beratung anmelden.

Kommentar von soldo ,

Danke das werde ich machen!

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