Frage von Christine59,

Rückzahlung Bafök nach Studium bei Erbschaft, auch bei Niedrigeinkommen?

Ich bin von Rückzahlung von Bafök freigestellt wegen Niedrigeinkommen. Muss ich bei einer eventuellen Erbschaft von zum Beispile 20.000 Euro dann doch zahlen, oder gibt es einen Schonbetrag ? Oder zählt Erbschaft nicht als Einkommen? Denn die Mitteilungspflicht bezieht sich nur auf verändertes Einkommen.

Danke für die Antwort

IIlona

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Antwort
von GoodAnswer,

Durch die Erbschaft verändern sich deine Vermögenswerte. Und das ist auch eine Grundlage der Bafök Berechnung. Mit einem Eigenvermögen von 20.000 hättest du gar kein Bafög bekommen. Deswegen schätze ich mal ganz stark, dass sich dadurch die Rückzahlungsregeln ändern werden. Angeben musst du es auf jeden Fall. Und dann siehst du ja was dabei rauskommt.

Antwort
von Claudi922,

Sobald sich irgendetwas an Deinen Einkommensverhältnissen ändert, musst Du dies mitteilen. Das ist aber bei fast jedem Amt so.

Antwort
von alphabet,

Hallo,

natürlich musst Du dieses mitteilen, da Dein Einkommen - auch einmaliges Einkommen - sich ändert.

Oder hast Du vor, die Erbschaft anzutreten aber schön auf Kosten vom Steuerzahler, welcher Dir das Bafög letztlich zahlte dieses nicht zurück zu zahlen.

Man hat Dir die Möglichkeit der Ausbildung mit der Zahlung von Bafög gegeben - also kannst Du dieses auch entsprechend zurück zahlen.

Gruß alphabet

Kommentar von blnsteglitz ,

das sehe ich ganz genauso - die Fragestellerin wahrscheinlich etwas anderes- da sie kein Bafög sondern kein Bafök zurück zahlen möchte und das genannte Beispil finde ich auch nett......

Wofür das Bafög wohl gewährt wurde? ;-)

Kommentar von Maxieu ,

Sie muss doch kein Gesetz zurückzahlen, sondern den BAföK(redit) - logisch, auch wenn das in dieser Zs.setzung eine wohl eher intuitive Wortschöpfung ist.

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