Frage von Jimbolo, 243

Kann ich eine rückwirkende Steuererklärung beim Finanzamt nachreichen?

Hallo!Ich bin seit 2014 als Freiberufler angemeldet, habe auch meine erste Stuererklärung (2014) hinter mir.

Meine Frage wäre, ist es denn möglich die Steuererklärungen für 2012 / 2013 rückwirkend nach zureichen? In diesen Jahren war war ich noch gar nicht als Freiberufler angemeldet, und hatte auch gar keine Steuererklrärungen eingereicht.

Danke!

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Antwort
von Gaenseliesel, 216

Hallo,

ich würde " Ja " sagen, denn zu der Zeit warst du Arbeitnehmer (?) und kannst ( freiwillig Abgabe vorausgesetzt ) diese Jahre noch nachträglich erklären. ( das Jahr 2012 bis 31.12.2016)

Selbstständige und Freiberufler müssen jedes Jahr eine Steuererklärung abgeben.

Kommentar von Jimbolo ,

Genau! Ich war in den Jahren 2012 - 2013 als Arbeitnehmer tätig.

Kommentar von Gaenseliesel ,

Super, dann mal an die Arbeit ! ;-))

Antwort
von EnnoWarMal, 138

Keine Ahnung, von welcher Steuerart du schreibst, aber wie kann man denn eine Steuererklärung anders als rückwirkend einreichen?

Da du 2012 und 2013 etwas anderes gemacht hast als "Freiberufler", wäre zu prüfen, welche Steuerarten - in Abhängigkeit dessen, was du gemacht hast - betroffen sind und dann, ob eine Einreichung verpflichtend oder zumindest (freiwillig) möglich ist.

Von der Zeit her passt es auf jeden Fall, da die Festsetzungsverjährung vier Jahre beträgt. Unabhängig von einer Anlaufhemmung kann für 2012 die Festsetzungsverjährung frühestens mit Ablauf des Jahres 2016 eintreten.

Kommentar von Jimbolo ,

Hallo!
Ich war in den Jahren 2012 - 2013 ganz normal als Arbeitnehmer tätig.

Kommentar von EnnoWarMal ,

Nun, ob das nun "ganz normal" war, weiß ich nicht, engt aber die möglichen Steuerarten zumindest auf die Einkommensteuer ein.

Kommentar von Jimbolo ,

2012 habe ich ganz normal studiert, keien Einkünfte gehabt.
Dafür hatte ich 2013 einen 450-Euro-Mini-Job.

Antwort
von NickgF, 147

Du bist sicher, dass es Sinn macht ?

Bspw. deine Werbungskosten (u.a. durch die Arbeitswege) haben den AN-Pauschbetrag von 1.000 € überschritten?

Denn wenn in den Bescheid-Abrechnungen später "+- Null" steht, war der ganze Aufwand - für dich wie auch das FA - umsonst.

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