Frage von HilfeHilfe, 6

Risikozwischenfinanzierung Direktversicherung

Hallo

wir haben eine gute alte Direktversicherung der Swiss Life. Mann kann in Elternzeit die Beiträge aussetzen ( bis 3 Jahre). Wir möchten es für ein Jahr tun. Jetzt kam ein Angebot und ich habe bereits mit der Swiss Life telefoniert habe es aber nicht ganz geschnallt. Die bieten an in diesem Jahr eine Risikozwischenfinanzierung für ca.10 zwischenzuschalten. Den Vorteil sowas zu machen habe ich nicht verstanden.... auch der Beitrag nach wiedereintritt erhöht sich gesamt um ca.7 €.

Es ist eine KAnn nicht Muß Option. Das durch das fehelende Jahr die Ablaufleistungen nach unten ist uns bewusst

Danke !

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Sobeyda, 4

Ich nehme an, es handelt sich um eine gemischte Kapitalversicherung, auf den Todes- und Erlebensfall. Du kannst den Beitrag gedanklich in zwei Teile teilen: eine (eher geringen) für die Todesfallleistung und den anderen für die Erlebensfallleistung.

Mit der Risikozwischenfinanzierung würdet Ihn nur den Beitragsteil für die Risikoversicherung zahlen, also für die Todesfallleistung. Würde dann die versicherte Person innerhalb der Elternzeit sterben, würde diese Todesfallleistung ausgezahlt werden. Würdet Ihr mit der Beitragszahlung komplett aussetzen, bekämen die Hinterbliebenen in diesem Fall nur das bisher angesparte (geringere) Kapital ausgezahlt..

Bei den 7,- EUR Beitragserhöhung bin ich mir nicht ganz sicher, vermute aber Folgendes, wobei ich unterstelle, dass die Höhe der Todesfall- und der Erlebensfallleistung gleich ist. Wenn der Beitrag für die Risikoversicherung weiter gezahlt, derjenige für die Erlebensfallleistung jedoch ausgesetzt wird, ist die Erlebensfallleistung gegenüber der Todesfallleistung nach dem einen Jahr niedriger. Um hier nun wieder einen Gleichstand zu erreichen, muss der zunächst nicht gezahlte Beitrag für die Erlebensfallleistung nachgezahlt werden.

Kommentar von HilfeHilfe ,

hallo

eben beim laufen kam es mir so in den Sinn ! Ich rufe nochmal an und lasse es mir für den kleinen dummen mann erklären.

Danke

Antwort
von barmer, 3

Hallo,

da wir das Angebot nicht vorliegen haben,kann man auch nur raten. Ich glaube auch nicht, dass der Begriff Zwischenfinanzierung korrekt ist.

Gemeint sein könnte folgendes:

Durch die Beitragsfreistellung sinkt auch der Versicherungsschutz für den Todesfall. Durch die 10 EUR könnte er in dem 1 Jahr auf den alten Niveau bleiben, aber ohne weiteres Ansparen.

Die Erhöhung um 7 EUR könnte dazu dienen, die fehlenden Beiträge aus dem Jahr wieder aufzuholen, um die alte Versicherungssumme wieder zu erreichen.

Beides sollte aber unabhängig voneinander sein.

Viel Glück

Barmer

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